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03.02.2007 - 11:01

Ruppiner Städte werben um mobilitätseingeschränkte Besucher.

Neuruppin (kobinet) Die von der europäischen Gemeinschaftsinitiative Equal geförderten Projekte "Netzwerk Barrierefrei im Ruppiner Land" und "Kompetenz in eigener Sache" haben jetzt neue Stadtpläne für gehbehinderte Besucher und Gäste mit Rollstuhl vorgelegt. Die Städte Neuruppin, Neustadt (Dosse), Rheinsberg und Wittstock werden für mobilitätseingeschränkte Besucher übersichtlich. Es wird leichter, den richtigen Weg zu finden. Die handlichen und übersichtlich gestalteten Faltpläne vermitteln eine gute Übersicht und leichte Orientierung für Besucher. Durch die Farbgestaltung wird zugleich angezeigt, welche Wege mit einem Rollstuhl gut befahrbar sind, wo es im Gelände Steigungen oder Schrägen gibt, beziehungsweise welche Wegabschnitte nur für gehfähige Personen nutzbar sind. Die Rückseite der Karten bietet für den Besucher weitere nützliche Information - so einen kurzen Diskurs zur Stadtgeschichte, Informationen über die Zugänglichkeit der Kultur und Freizeiteinrichtungen, der Hotels und Pensionen, der öffentlichen Gebäude, Kirchen, Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten sowie zu den am Ort vorhandenen Toiletten. Alle derzeit gedruckten Karten wurden, wie Projektkoordinator Dr. Wolfgang Fritsch im Gespräch mit kobinet informiert, dem Tourismusverband Ruppiner Land sowie den jeweiligen Städten übergeben. Wer also diese Karten sehr bald benötigt, sollte sich an die Touristinformation der entsprechenden Stadt wenden. Innerhalb der nächsten Zeit, so Fritsch, werden die betreffenden Städte das Material zur Veröffentlichung auf ihren Webseiten erhalten. So dürften sie ab Anfang März auf den Internetseiten der genannten Städte stehen. hs  

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

A. Heinker schrieb am 03.02.2007, 14:07

Was ist, bitte, in Rheinsberg barrierefrei?

Hallo,
bitte teilen Sie mal mit, was in Rheinsberg, außer der Eisdiele nahe bei einem als barrierefrei durch die Medien getriebenem Hotel, barrierefrei sein soll. In Rheinsberg wimmelt es nur so an Barrieren.
A. H.

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