
Mainz (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Mainz (ZsL) und die Arbeitsgruppe Arbeit, Bildung und soziale Leistungen des Behindertenbeirates der Stadt Mainz wollen sich verstärkt mit dem Thema der Hilfsmittelversorgung beschäftigen. Dafür werden praktische Erfahrungen von Betroffenen gesucht. "Was ist eigentlich los, wenn der Lifter kaputt ist? Wie lange muss ein schwerbehinderter Mensch dann im Bett liegen? Was ist los, wenn der E-Rolli kaputt ist, wie lange kann ein behinderter Mensch dann nicht das Haus verlassen? In der letzten Zeit häufen sich Fälle, bei denen durch die Fernversorgung mit Hilfsmitteln kein Ersatz vor Ort vorhanden ist. Das ZsL Mainz und die AG Arbeit, Bildung und soziale Leistungen des Behindertenbeirates der Stadt Mainz wollen sich deshalb dieses Themas annehmen. Dazu brauchen wir Erfahrungsberichte, wie es andernorts aussieht: Gibt es, wenn ein Hilfsmittel den Dienst versagt, ein Leihhilfsmittel, bis das alte Hilfsmittel repariert ist? Ist eine Reperaturmöglichkeit vor Ort vorhanden?", heißt es in einem Aufruf für Erfahrungsberichte von Hans-Peter Terno vom ZsL Mainz. omp Erfahrungen mit der Hilfsmittelversorgung können direkt mit dem Betreff "Hilfsmittel" an Hans-Peter Terno gemailt werden unter: E-Mail: hp.terno@zsl-mainz.de.