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03.02.2007 - 10:52

Fragebogen zur Krankenhauskampagne im Internet.

Hollenbach (kobinet) Das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) hat im Rahmen seiner Kampagne "Ich muss ins Krankenhaus ... und nun?" einen Fragebogen ins Internet gestellt. ForseA hofft, dass möglichst viele "behinderte Menschen mit Krankenhauserfahrungen" den standardisierten Fragebogen ausfüllen, um belegbare Fakten zu erhalten. "Es ist sehr wichtig, dass sich viele behinderte Menschen an der Umfrage beteiligen", erklärt ForseA-Vorsitzende Elke Bartz. "Nur so ist es uns möglich darzustellen, dass behinderte Menschen im Krankenhaus oft nicht die notwendigen Hilfen bekommen". Beteiligten könnten sich nicht nur assistenznehmende Menschen, für die die Mitnahme der Assistenzpersonen ins Krankenhaus die Lösung der Probleme sein kann, sondern auch Menschen aus Einrichtungen, solche mit Lernschwierigkeiten oder Sinnesbehinderungen, die ebenfalls wegen ihrer Behinderungen Probleme im Krankenhaus hatten. Auch positive Erfahrungen können selbstverständlich dargestellt werden. Der Fragebogen kann online ausgefüllt und abgesendet oder ausgedruckt, ausgefüllt und per Post zugesendet werden. "Wer den Fragebogen nicht selbst ausfüllen kann, kann dies natürlich auch von Vertrauenspersonen machen lassen. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für Eltern, die den Bogen für ihre behinderten Kinder ausfüllen können", ergänzt Bartz. "Außerdem würden wir uns sehr freuen, wenn der Fragebogen auch über E-Mail-Verteiler weitergegeben würde oder andere Behindertenverbände ihre Mitglieder im Internet oder in ihren Mitgliedszeitschriften darauf hinweisen würden". Da die Daten aufwendig ausgewertet werden müssen, sei es wichtig, dass die ausgefüllten Fragebögen bis zum 31. März zugesendet werden. omp  

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