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kobinet-nachrichten
08.03.2007 - 00:03
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Veitshöchheim (kobinet) Erstmals seit 16 Jahren haben sich Würzburger Torballer wieder für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die am 17. März in München ausgetragen wird. Das von Martina Junker trainierte Team besteht aus aktuellen und einem ehemaligen Rehabilitanden des Berufsförderungswerkes (BFW) Würzburg.
"Schon die Teilnahme in München ist ein Riesenerfolg für uns", sagt Martina Junker. Um den Top-Teams Paroli bieten zu können, trainieren die Sportler regelmäßig im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte. Bayern ist mit knapp zehn verschiedenen Mannschaften eine der Torball-Hochburgen Deutschlands.
"Wir sind so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr", meint Rainer Eggebrecht, mit 44 Jahren einer der Routiniers im Team und EDV-Lehrer in Veitshöchheim. Hauptproblem der Spieler, die dem Versehrten-Sportverein Würzburg angehören, ist die hohe Fluktuation im Team. Die stark sehbehinderten oder blinden Sportler sind in der Regel nur vorübergehend in Würzburg aktiv. Meist absolvieren sie hier eine Qualifizierungsmaßnahme. Nach ein oder zwei Jahren zieht es sie dann beruflich zurück in die Heimat.
Torball wird mit drei Spielern pro Mannschaft auf dem Hallenboden gespielt. Für gleiche Voraussetzungen sorgen Augenbinden. Beim Spiel kommt ein Klingelball zum Einsatz. Er muss unterhalb von drei über das Spielfeld gespannten Leinen hindurch geworfen werden, um über die Torlinie zu kommen, die mitunter mit wahren Hechtsprüngen verteidigt wird. sch
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