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08.03.2007 - 00:55

Gleiche Rechte statt Blumen für die Frauen.

Berlin (kobinet) In vielen Innenstädten werden heute anlässlich des Internationalen Frauentages wieder Blumen an vorbeischlendernde Frauen verteilt. Dörte Gregorschewski, Vorstandsfrau im Weibernetz e.V. kommentiert dies: "Wir brauchen keine Blumen, die uns den Tag versüßen sollen. Wir Frauen mit Behinderung wollen endlich die gleichen Chancen und Rechte in dieser Gesellschaft bekommen."

Im europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle haben Frauen mit Behinderung nach Ansicht des Weibernetzes noch einen weiten Weg zur echten Chancengleichheit. "Während familienpolitisch derzeit über die Einrichtung von Kinderkrippen gestritten wird, haben behinderte Mütter ganz andere Probleme. Ihnen fehlt häufig gerade in den ersten Lebensjahren des Kindes die finanziell abgesicherte Assistenzperson, die sie unterstützt. Auch der Weg in den Arbeitsmarkt bleibt vielen von uns versperrt. Viel zu viele Frauen landen in einer Werkstatt für behinderte Menschen, obwohl sie auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten könnten" erklärte Dörte Gregorschewski.

Das Weibernetz vertritt als bundesweite Interessenvertretung behinderter Frauen nach eigener Aussage als einzige Bundesorganisation von behinderten Frauen für behinderte Frauen mit 11 angeschlossenen Landesnetzwerken die Belange von Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen. Das Weibernetz fordert gerade im Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle und in Zeiten der Antidiskriminierungsgesetzgebung die Beseitigung der doppelten Diskriminierung als Frau und behinderter Mensch, heißt es in einer Presseerklärung. omp
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

A. Heiermann schrieb am 08.03.2007, 13:50

Gleiche Rechte statt Blumen für die Frauen !

Liebe LeserInnen,
auch ich habe mir zum Internationalen Frauentag 2007 Gedanken gemacht, hier nun der TEXT:

Gedenken zum Internationalen Frauentag 2007

Frau sein.......
Frau sein in der heutigen Gesellschaft heisst immer noch viel zu viel
Unterdrückung gegeüber der Männerwelt.
So werden viel weniger Frauen und davon ganz besonders behinderte Frauen auf dem Arbeitsmarkt vermittelt als nchtbehinderte Frauen und auch Männer.
In den Chefetagen, Parteien etc. ist immer noch die " Männerdomaine " von der Männerwelt geprägt.
Behinderte Frauen haben es gegenüber nchtbehinderten Frauen viel schwerer, abgesehen von den Schönheitsidealen, die eine Frau meist aufbringen muß ( die oft von der Männerwelt verlangt wird ), werden oft ihre Fähigkeiten einer Kindeserziehung aberkannt.
Auf dem Arbeitsmarkt ist sie viel schwerer vermittelbar und auch im
Ausbildungsbereich gegenüber nichtbehinderten Frauen und Männern.
Behinderte Frauen werden insofern doppelt diskriminiert, indem ihnen nebst Arbeit die Haushaltführung zugemutet wird.
Auch leiden viele Frauen durch die Doppelbelastungen unter einen
sehr starkten psychischen Druck.
Da von will die neue Linke sich distanzieren, denn in ihrem neune
Statutenentwurf ist eine eindeutige Votierung von Frauen in Form von
Quotierungen festgeschrieben. Hier schreibt auch das Statut vor, das
behinderte Menschen ein selbstbestimmtes Leben und die Barrerefreiheit innerhalb und ausserhalb der Partei geschaffen werden muß.
Das wir als Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsbereich
Sozialpsychiatrie NRW, die Linke. PDS / WASG sehr begrüßen !
Denn wir brauchen Politisch starke Frauen die u.a. einen Einsatz zur
Verhinderung von beispielsweise Genitalverstümmelungen, der
Unterdrückung der Frauen mit und ohne Behinderungem
fordern und fördern.
Ganz nach dem Motto: ( Zitat )" Beim Fenimismus geht es nicht gegen die Männer sondern gegen die Übermacht der Männer ( Naomi Wolf )

Nur gemeinsam sind wir Stark, für eine neue Linke, denn eine andere Politik ist nötig und möglich. Packen wir es an.

Astrid Heiermann
( Sprecherin der GESO - LAG Sozialpsychiatrie NRW, die Linke.PDS / WASG )
Copyright © by A.Heiermann

Info: www.geso-lag_nrw.beep.de

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