
Kassel (kobinet) Beim gestrigen Frauenempfang der Stadt Kassel stand die doppelte Diskriminierung behinderter Frauen im Mittelpunkt des Programms.
Gut 150 Menschen sind gestern in den Bürgersaal des Kasseler Rathauses zum Frauenempfang der Stadt Kassel gekommen, zu dem Kassels Stadträtin Anne Janz gemeinsam mit den weiblichen Magistratsmitgliedern eingeladen hatte. Dabei ging es dieses Jahr vor allem um die Chancengleichheit für behinderte Frauen. Martina Puschke vom Weibernetz referierte dabei über die Situation behinderter Frauen und zeigte eine Reihe von Veränderungen und Erfolgen auf, die in den letzten Jahren für behinderte Frauen erkämpft werden konnten. "Ich habe sehr viele positive Rückmeldungen auf diesen Empfang bekommen. Vor allem fand ich klasse, dass auch aufgezeigt wurde, was bewegt werden kann und es nicht beim Klagen blieb", erklärte Anne Janz. Gerade im Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle müsse es darum gehen, übergreifender zu denken und verschiedene benachteiligte Gruppen miteinander zu vernetzen. In dieser Tradition steht auch der alljährliche Frauenempfang der Stadt Kassel. Es soll ein Ort sein, der Vernetzung und Austausch schafft - und genau dies war dieses Jahr auch wieder der Fall, vor allem auch einmal mit behinderten Frauen zusammen. omp