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19.10.2007 - 17:18

Menschenwürdige Versorgung in Krankenhäusern gefordert.

Frankfurt a.M. (kobinet) Unter dem Titel "Tatort Krankenhaus" hatte der Club Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF Frankfurt) eingeladen am Mittwoch (17.10.) in Frankfurt zu einer Podiumsdiskussion. Es ging über die Probleme von behinderten Menschen mit Assistenzbedarf im Fall eines Krankenhausaufenthaltes. Auf dieses Thema hatte eine Kampagne des Forums selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) bundesweit aufmerksam gemacht.

Die Assistenzkosten werden bei Krankenhausaufenthalten von Menschen mit Behinderungen von Krankenkassen und Sozialämtern nicht weitergezahlt. Betroffene, Experten und Verantwortliche diskutierten kontrovers über das Thema, das für Behinderte nicht selten zu lebensbedrohlichen Situationen führen kann. "Wir haben zusammen jetzt in Frankfurt einen Stein ins Rollen gebracht", berichtet das Online-Magazin FORUM des CeBeeF Frankfurt. Ziel sei es, Regelungen durchzusetzen, dass die Sozialämter die Assistenzkosten im Krankenhaus weiterzahlen müssen. Sollten sie im Einzelfall der Aufassug sein, dass andere Kostenträger zuständig seien, müsse es die Sache der Sozialämter sein, sich das Geld gegen diese zurück zu erstreiten. "Zuständigkeitsstreit darf nicht auf unserem Rücken ausgetragen werden. Wir geben keine Ruhe mehr." hjr

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