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kobinet-nachrichten 21.10.2007 - 13:12
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Fokus auf Persönliche Assistenz

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Jena (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) will in Zukunft ihren Fokus noch stärker auf das Recht auf Persönliche Assistenz richten. Das ist ein Ergebnis der Mitgliederversammlung des Behindertenverbandes, die an diesem Wochenende in Jena stattfand.

"Das Recht auf Persönliche Assistenz ist für behinderte Menschen, die im Alltag auf personelle Hilfen angewiesen sind, eine existenzielle Frage. Wenn wir die Assistenz nicht bekommen, die wir brauchen, um unsere behinderungsbedingten Nachteile auszugleichen, ist eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben der Gemeinschaft auch nicht möglich", erklärte Andreas Vega bei der Mitgliederversammlung der ISL am Wochenende. Einerseits müsse verhindert werden, dass durch bürokratische oder juristische Winkelzüge oder die Verlagerung von Zuständigkeiten das Recht auf eine bedarfsdeckende Assistenz nicht ausgehöhlt wird. Andererseits müssten endlich auch für viele behinderte Menschen, die heute noch in Einrichtungen oder bei ihren Eltern leben müssten, die Türen durch eine adäquate und verlässliche Assistenzabsicherung geöffnet werden, so Andreas Vega. Für die ISL bedeutet dies, dass der Fokus auf dieses Thema zukünftig noch gestärkt werden soll. Diese Forderung nach einem Recht auf Persönliche Assistenz solle auch bei der zentralen Veranstaltung des Deutschen Behindertenrates am 3. Dezember in Berlin offensiv vertreten werden. omp
 

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Hans-Joachim Szymanowicz schrieb am 21.10.2007, 16:05

Persönliche Assistenz ein Weg der Zukunft bei der

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland inspirierte meine Frau, selbst gehörlos und engagiert für "Daheim - statt - Heim", Barrierefreiheitund und Selbstbestimmung und mich als Behinderten und Vorsitzenden des "Behindertenverbandes Osthavelland e. V.", den Kampf für Persönliche Assistenz, Autonomie bzw. Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufzunehmen.
Der "Behindertenverband Osthavelland e. V." (BVO) hat seine Ziele darauf ausgerichtet und muss feststellen, das dieser Weg in der politischen Führung im Havelland anders gesehen wird. Die Förderung dieser Ziele wird abgelehnt.
Wir können nur unterstützen, was Andreas Vega auf der Mitgliederversammlung des ISL zur Persönlichen Assistenz formuliert hat und dies sehen wir genau so.
Im Havelland werden z.Z. mehrere Pflegeheime in Angriff genommen, obwohl die Verantwortlichen über neue Wege der Begleitung von behinderten und alten Menschen durch uns informiert wurden. Sie entschieden sich nur für einen Weg, ohne den Betroffenen Alternativen aufzuzeigen.
Im Jahr 2050 werden 10 Mio. Menschen mit einem Alter von über 80 Jahren in Deutschland leben, mit einer Perspektive in ein Pflegeheim zu gehen.
Wenn wir in das Jahr 2050 blicken, werden überall Pflegeheime stehen, vielleicht solche Klötzer, wie sie im Havelland geplant sind. Es wird eine traurige Landschaft werden.
Damit dies nicht passiert, müssen sich alle Kräfte bündeln, die andere, individuelle Wege gehen möchten, nämlich den Weg der Selbstbestimmung und Teilhabe.

Mit freundlichen Grüssen
Hans-Joachim Szymanowicz

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