Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Familienratgeber
Werbebanner zu Bundesinitiative daheim statt heim
Werbebanner zu Hier könnte Ihre Werbung sein
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
25.10.2007 - 11:05

Die Kampagne geht weiter!.

Hollenbach (kobinet) Vor vier Wochen endete die von der Aktion Mensch geförderte Kampagne "Ich muss ins Krankenhaus ... und nun?". Ein ganzes Jahr lang wurden behinderte Menschen vom Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) über ihre Krankenhauserfahrungen befragt, Kliniken erhielten Fragebögen und ein umfassender Fragebogen für behinderte Menschen stand im Internet und in Papierform zur Verfügung. Zusätzlich wurden Vorschläge für Gesetzesänderungen ausgearbeitet.

Es wurde laut Elke Bartz deutlich, dass die Ursache der Probleme behinderter Menschen im Krankenhaus darin liegt, dass Kostenträger die Erstattung der Kosten für die Mitnahme der bisherigen Assistenz in das Krankenhaus verweigern.

Sämtliche Ergebnisse der Kampagne wurden in einer Dokumentation zusammengefasst. Diese übergab die ForseA-Vorsitzende am 12. September 2007 in Berlin an die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Karin Evers-Meyer zeigte sich dabei betroffen angesichts der vielen zusätzlichen Beeinträchtigungen, denen behinderte Menschen im Krankenhaus - von Ausnahmen abgesehen - ausgesetzt sind. Auch anwesende Abgeordnete sagten spontan zu, die erforderlichen Gesetzesänderungen mit zu unterstützen.

Gleichzeitig wurde jedoch auch deutlich, dass - bedingt durch die Folgen der Förderalismusreform - der Bund diese Gesetze nicht ohne die Zustimmung der Länder ändern kann. Diese Zustimmung soll durch Kontaktaufnahme der jeweiligen Bundestagsfraktionen mit ihren Länderkollegen erreicht werden. ForseA hat die Dokumentation im Anschluss an die offizielle Übergabe allen Abgeordneten der Bundestagsausschüsse Gesundheit sowie Arbeit und Soziales übersandt.

Wie die ForseA-Vorsitzende Elke Bartz heute am Rand einer Tagung im Berliner Kleisthaus mitteilte wurden diese Abgeordneten nun erneut angeschrieben und auf die Dringlichkeit des Anliegens aufmerksam gemacht. "Es wurde ein ganzes Jahr hart daran gearbeitet. Nun ist es an uns, dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse der Kampagne auch umgesetzt werden. Wir haben die Abgeordneten der beiden Ausschüsse nochmals um ihre Unterstützung gebeten. Den Brief an die Abgeordneten hat ForseA auf seine Homepage gestellt."

Die Dokumentation der Kampage kann bei ForseA e.V. angefordert werden. Sie steht dort auch als PDF-Datei (3 MB) zum Herunterladen zur Verfügung. gba
 

Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2010 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.