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kobinet-nachrichten
30.10.2007 - 14:38
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Berlin (kobinet) Ein Bericht vom Talk mit dem Cartoonisten Phil Hubbe in der Berliner Villa Donnersmarck macht als Audio (1.78 MB) und mit einer Fotostrecke klar, dass über Behinderungen gelacht werden darf. Hubbe meint: Leute, traut euch! Der Magdeburger Cartoonist veröffentlicht seit vielen Jahren Zeichnungen aus dem Leben von Menschen mit Behinderung. Für seinen unverkrampften Umfang mit diesem Thema wurde er mit diversen Auszeichnungen geehrt.
Als bei ihm vor zwanzig Jahren Multiple Sklerose diagnostiziert wurde, bedeuteten Cartoons zum Thema Behinderung auch eine Form des Umgangs mit der Krankheit. So sind die Cartoons über MS Rainer mehr als ein Wortspiel. Seine erste Ausstellung fand in Magdeburg bei der AOK statt.
"Sie wurde vormittags aufgebaut. Neben dem Ausstellungsraum befand sich die Kantine, und als Mitarbeiterinnen herauskamen, sahen sie die Bilder, die noch auf der Erde standen. Die Frauen blickten sich um, ob sie beobachtet werden, und es war keiner da. Außer meiner Person, ich war um die Ecke verborgen. Und die Frauen lachten frei heraus über die Cartoons", erinnert sich Hubbe. "Abends, bei der Vernissage hat keiner gelacht. Und das ist so eine Situation, da sage ich, Leute traut euch. Oder man kann ja gucken, ob ein Behinderter neben einem steht, und wenn der lacht, dann kann man auch lachen." sch
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Gerd Frank schrieb am 31.10.2007, 13:57
Sie haben in keinster Weise verstanden worum es Phil Hubbe überhaupt geht. Wer über Behindertenwitze nicht lachen kann ist allein seine Sache. Ich weiß nicht ob sie behindert sind, aber daraus gleich ein Drama zu machen wie sie es hier tun können sie mir echt leid tun wenn sie verstehen was Hubbe (selbst betroffen MS) würden sie sich ihre Kommentare für sich behalten, sollte ich also annehmen Witze über Minderheiten besonders "behinderte Menschen betreffend ist bösartig und gehören verboten in ihren Augen. Hubbes Humor mag zwar für manche nichtbehinderten Menschen zu hart sein, die können nicht darüber lachen das gerade viele Menschen vor allem behinderte Menschen diese Art von Humor verstehen im Gegensatz zu ihnen. Ich lache übrigens gern über Cartoons von Phil Hubbe, im Gegensatz zu ihnnen verstehe ich seinen "schwarzen Humor". Übrigens ich bin selbst behindert (Rollifahrer). Sie dürften mit mir nicht unterwegs sein Sie würden meinen Schwarzen Humor mit Sicherheit nicht verstehen. Ich halte nämlich den sogenannten nichtbehinderten Menschen gern den Spiegel vor das ein Leben selbst mit einer Behinderung klasse sein kann. Mitleid und Fürsorge brauchen behinderte Menschen nicht.
A. Heiermann schrieb am 31.10.2007, 10:42
3te Seite / Fortsetzung
Da denke ich dieses hätte das Kobinet Redaktionsteam hier aufnehmen müssen !
Denn es ist ein wichtiger Schritt hier in NRW vollzogen worden, wonach künftig erhebliche Nachteile für Menschen mit Behinderungen zu kommen werden.
Wieso Kobinet hier nichts veröffentlichte kann ich nicht verstehen !
Wer weiß woran es lag....... !
Hatte ja schon mal etwas kritisiert, dann eine Antwort von Elke Bartz erhalten, und siehe dar nun kenn ich schreiben was ich will. Niemand veröffentlicht es mehr, ist es Zufall ? oder .........
3te Seite / Ende
Mit freundlichen Grüßen
A. Heiermann
A. Heiermann schrieb am 31.10.2007, 10:41
2te Seite / Fortsetzung
Oktober 2007
Von: LAG Sozialpsychatrie
Straffung der Behörenstruktur ist Heuchelei
Als pure Heuchelei bezeichnet Astrid Heiermann, Mittelsfrau zwischen den behinderten BürgerInnen und dem Behindertenbeirat der Stadt - Hagen und Sprecherin des Sprecherrates der LAG Sozialpsychiatrie NRW, DIE LINKE. den Umgang mit den BürgerInnen unseres Landes.
Im Landtag Düsseldorf wurde die Schließung der Versorgungsverwaltung endgültig beschlossen. Die Regierung unter CDU und FDP peitschten dieses Gesetz im durch.
Somit wurden ca. 70.000 Unterschriften durch WiderständlerInnen, zwei Demonstrationen mit knapp 6.000 Demonstranten, Ermahnungen von zahlreichen Sozialverbänden, sowie Gegenreden zu diesem Gesetz vom Bündnis´90/Die Grünen und der SPD einfach ignoriert.
Wir sind der Auffassung, dass es bei der Rückgabe der Versorgungsverwaltung an die Kommunen zu einem Chaos kommen wird. Das Anlernen von qualifiziertem Personal wird Jahre dauern. In dieser Zeit ist es einfach unmöglich die Rechte behinderter Menschen fachkompetent zu bedienen.
Ebenso ist - angesichts der schlechten Haushaltlage innerhalb der Kommunen - zu erwarten, dass statt einer Sicherung der Versorgungsverwaltung eher eine Verschlechterung und somit ein Abbau des Personals statt finden wird. Denn z. Zt. weiß z.B. die Stadt - Hagen immer noch nicht, wie sie dieses " Problem " bewältigen soll.
„Es ist schon erstaunlich, wie ignorant CDU und FDP mit den hier in NRW lebenden behinderten Menschen umgeht“, so A. Heiermann, die als Gast an der Plenarsitzung im Landtag Düsseldorf teilnahm.
3te Seite / siehe Fortsetzung
A. Heiermann schrieb am 31.10.2007, 10:39
Liebe LeserInnen,
hier möchte ich zunächst deutlich machen, das Niemand von mir beurteilt und kritisiert wird ! Schon gar nicht Gerd Frank !
Aber dennoch wundere ich mich, welch aus meiner Sicht heraus das Kobinet ( lt. Recht der freien Meinungsäußerung ) hier Berichte Publiziert, wo viel Wichtigere hier stehen müssten !
DIESES ÄRGERT MICH BESONDERS !
Denn vor Einigen Tagen, hatte die Landesregierung NRW in Düsseldorf das 2te Gesetzt zur Straffung der Behördenstruktur durchgepeitscht, wonach hier über die Auflösung der Versorgungsämter entschieden wurde.
Folgenden Bericht gab ich direkt nach der Sitzung im Landtag dem Kobinet
bekannt:
1te Seite / siehe Fortsetzung
Petra Groß schrieb am 30.10.2007, 20:55
Phil Hubbe habe ich in Kassel kennengelernd war sehr lustig und ich habe gleich zwei von seinen Bücher gekauf und ein Autogamm bekommen.
ich finde das gut was Herr Huppe macht
Petra groß
Gerd Frank schrieb am 30.10.2007, 18:22
Hubbe ist einfach spitze. Für Leute die Humor haben besonders empfehlenswert.
Ein bekennender Hubbe-Fan
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