
Berlin (kobinet) "Berliner Skizzen" heißt das neue Buch von Anke Glasmacher, das vor kurzem mit kurzen Geschichten und einer Auswahl ihrer Berliner Kolumnen erschienen ist.
Anke Glasmacher schreibt vorwiegend Lyrik, hat aber mittlerweile auch die Prosa und das Theater für sich entdeckt. 2007 erschienen von ihr der Geschichten-Band "Berliner Skizzen" sowie die Erzählung "Ich und K.". Daneben wurden bislang zahlreiche ihrer Texte in verschiedenen Zeitungen und Anthologien veröffentlicht. Anke Glasmacher ist einigen aus der Behindertenszene noch lebhaft aus ihrer Zeit als Mitarbeiterin des Büros des ehemaligen Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Hermann Haack, bekannt.
"Tausende Rheinländer zogen 1999 von Bonn nach Berlin. Eigentlich wollte sie gar nicht mit, dann nur bis zum Ende der Wahlperiode, dann maximal 5 Jahre bleiben, hatte sie beim Umzug der Bundesregierung vom Rhein an die Spree geschworen. Zunächst unfreiwillig in die neue Stadt versetzt, beginnt Anke Glasmacher mit Bleistift und Notizbuch und einer gehörigen Portion Ironie das Neue Berlin zu portraitieren. Herausgekommen sind kleine Alltagsgeschichten, mit spitzer Feder formulierte Glossen, experimentelle Sprachbilder und immer wieder augenzwinkernde Analysen eines Lebens in der Mitte von Berlin", heißt es in der Ankündigung des Buches, das 2007 bei Norderstedt erschienen ist, 128 Seiten umfasst, 8,90 Euro kostet und die ISBN 978-3-8370-1017-6 hat. omp