Bonn (kobinet) "Welche gesellschaftliche Utopie hat Sie beeindruckt?" Dieser Frage geht die Aktion Mensch in ihrem gesellschafter-Projekt nach.
"Seit Jahrhunderten träumen Menschen von Utopia, jenem sagenhaften 'Nicht-Ort', einer Insel, die jenseits der bekannten Welt oder auch außerhalb einer in einem Menschenleben erreichbaren Zukunft liegt. Literatur und Film kennen unzählige Erzählungen, in denen die gegenwärtige Welt erkennbar und doch ganz anders ist: viel besser, viel schlimmer und - so oder so - Ergebnis eines konkreten Handelns, das heute beginnt. Utopien haben Lebensläufe, Generationen und Jahrhunderte geprägt. Sie waren im positiven wie negativen Sinn Teil der Aufklärung. Und sind mittlerweile selbst aufgeklärt: Der totalitäre Anspruch und Größenwahn ist aus den Entwürfen einer besseren Welt verschwunden. Im 21. Jahrhundert sind die Utopien der westlichen Welt durch geschichtliche Erfahrungen und Skepsis geläutert. Verschwunden sind sie deshalb nicht. Denn ohne ein Bild von der Zukunft ist gestaltete Veränderung kaum möglich. Aber: Wer heute von Utopien spricht, muss sich die Frage nach ihrer Verwirklichung stellen. Die alle einende Utopie findet sich nicht mehr, aber aus dem Mosaik der Utopien, die uns leiten, lassen sich schemenhaft die Umrisse eines Morgen erkennen: So könnten wir leben - wenn wir das wollen", heißt es auf der Internetseite der Aktion Mensch.
Das gesellschafter-Projekt will daher wissen: "Welche gesellschaftliche Utopie hat Sie beeindruckt und vielleicht sogar Ihren Lebensweg geprägt, im positiven wie im negativen Sinn? Wovon träumen Sie?" omp
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