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07.11.2007 - 10:32

Contergan-Opfer für Folgeschäden entschädigen.

Düsseldorf (kobinet) Contergan-Opfer müssen für die Folgeschäden angemessen entschädigt werden, forderte heute die Landesvorsitzende des Sozialverbands Deutschland in Nordrhein-Westfalen, Marianne Saarholz. Für den Sozialverband sei es ist nicht hinzunehmen, "dass die Opfer des Contergan-Skandals immer noch keine angemessene Entschädigung für die schweren Folgeschäden erhalten".

Saarholz kritisierte, dass die Opfer in anderen Ländern besser entschädigt werden als in Deutschland. "Während hierzulande Geschädigte maximal 545 Euro erhalten, bekommen sie in Großbritannien im Durchschnitt 1500 Euro. Das Opfergeld sollte unbedingt auf europäisches Niveau angeglichen werden. Das Aachener Pharmaunternehmen Grünenthal muss die Verantwortung auch für die Folgeschäden des Arzneimittelskandals übernehmen." sch
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Mike Kuhlmann schrieb am 16.02.2011, 18:04

Eine Sauerrei

Hallo
Ich möchte euch mal folgendes Mitteillen .Ich bin 1959 geboren und meine Mutter hat 2-Tapellten genommen.Dadurch bin Contergangeschädigt,.
Allerdings meine Organne.Ich habe im Juli 2009 antrag auf Anerkennung gestellt.Am 15.02.2011 also nach 20 Monaten kamm die Ablehnung.Ich finde es eine sauerrei wie Contergangeschädigte umgegangen wir da wir eine gesetzes Änderung gemacht aus Schau.
Damit die öffendlichkeit Ruhe gibt,
Es ist alles nur Augenwischerrei wir sind die dummen und bleiben es auch.
Die Herrn Politiker machen sich die Taschen voll und das wars
Gruß an alle Verarschten

Marianne Kroeg schrieb am 24.11.2009, 22:01

Hilfe


Ich heiße Marianne Kroeg und bin ein Contergan- Wesen, ich schreibe dieses weil ich als Mensch nicht richtig angenommen werde. Ich habe seit meiner Geburt eine Lippen- Kiefer- Gaumespalte nur Probleme in meiner Welt, Ich hab mich zwar sehr bemüht in meiner Welt aber es geht nicht immer so. Ich bin normaler weise kein Mensch der nach Rache Sünd, aber ich glaube mir würde eine Entschädigung auch zu stehn. Ich gebe Ihnen auch gerne mehr Inf Ich wäre Ihnen sehr Dankbar Bald von Ihnen zu hören




Mit freundlichen Grüßen

M. Krög

Hell Driver schrieb am 13.11.2007, 00:08

Ja es gibt eine ...

... Abspaltung Herr Wasilios Katsioulis und zwar den BCG!
Das ist gut so!
Man sollte den BV Contergan komplett vertrocknen lassen, denn wenn der BV nichts tut, der BCG wird nun was tun und er tut ja schon was.
der Hell

Wasilios Katsioulis schrieb am 12.11.2007, 13:00

oh sorry

hab grade gesehen, dass doch EINER auf die Idee gekommen ist.

Wasilios Katsioulis schrieb am 12.11.2007, 12:57

wenn alle so

unzufrieden mit dem Bundesverband sind, frage ich mich warum keiner auf die Idee gekommen ist einen eigenen Verband zu gründen (es gibt ja tausende von Geschädigten) und über Einbezug der Medien und der Politik direkte Gespräche mit dem Schädiger aufzunehmen?

Man darf sich nicht immer auf andere verlassen, sondern muss selber aktiv für seine Interessen eintreten. Immerhin sind schon Jahrzehnte vergangen.

Beste Grüsse

Petra Matzanke schrieb am 12.11.2007, 00:23

Bloss nicht den Bundesverband...

Hi,

gehöre der Runde der Betroffenen an. Bin 46 Jahre und Rollstuhlfahrerin.

Der Bundesverband war in den vielen Jahren eine einzige Katastrophe - wenn man sich an Frau Huddelmaier gewandt hat, bekam man immer abschlägige Antworten des Bedauerns. Dieser Verband hat gnadenlos dabei zugesehen, dass wir Contergangeschädigten von den ganzen Sparmaßnahmen bei den Krankenkassen voll getroffen wurden. Ich habe nicht mal ein Anrecht darauf, einen Rollstuhl als mein Eigentum anzusehen - es ist eine Leihgabe der Krankenkasse. Einen Zweitrollstuhl - trotz zig vernünftiger Argumente wurde rigeros abgelehnt. Ist der Rollstuhl so defekt, dass er für mehrere Tage in Reparatur muss, dann darf man eine "Leihgebühr" für den zur Verfügung gestellten Rollstuhl zahlen. Einen neuen Rollstuhl - da wird erst mal im gesamten Bundesgebiet in den Lagern der Reha-Zentren nach einem reparierten gebrauchten Rollstuhl geforscht. Frage: Warum hat Frau Huddel... nicht dafür gesorgt, dass uns Contergangeschädigten weiterhin die benötigten Hilfsmittel im vollen Umfang zur Verfügung stehen ?

Frau Huddelmaier kann sich jedenfalls nicht mit Ruhm bekleckern - eine Hilfe war und ist dieser Verband nie gewesen. Warum er existiert - darüber kann man spekulieren.

Jedenfalls wurde den Ortsverbänden oft ein Maulkorb verpasst mit der Drohung, dass die Verbandszeitung keine Geldunterstützung mehr bekommen, wenn man nicht brav vor sich hin pusselt. Ich denke, den Landschaftsverbänden ist es nicht viel anders ergangen.

Aber es hat sich ja ein neuer Verein gegründet. Nämlich der Der Bund Contergangeschädigter und Grünenthalopfer (BCG). Ein Contergangeschädigter der schon immer gekämpft hat und das laut und deutlich. Vielleicht sollte man ihm zuhören was er zu sagen hat. Immerhin ist er hart getroffen mit seiner Schwerstbehinderung - da sowohl Beine als auch Arme betroffen sind. Er weiß was er sagt, wenn er auch manchmal ein Hitzkopf sein kann. Verständlich in seiner Lage !

Mit freundlichen Grüßen
Petra Matzanke

Hell Driver schrieb am 09.11.2007, 12:21

Grünenthal

P S der Forderungskatalog vom 16.Okt.07, kommt leider sehr spät und wäre wohl ohne dem Landesverband Niedersachsen nicht zustande gekommen.

Hell Driver schrieb am 09.11.2007, 12:14

Grünenthal

Margit Hudelmaier als Vositzende des Bundesverbandes lässt sich nur zu gerne von der Firma Grünenthal hofieren, auch tut Frau Margit Hudelmaier selbst nicht viel für Ihre Verbandsmitglieder! Im Prinzip tut der BV überhaupt nichts für seine Mitglieder es sei denn man sitzt in dem BV Vorstand. Alle paar jahre einmal einen Kongress, möglichst in Süddeutschland das war es dann, allerdings kann es dann passieren das dort Leute von Grünenthal ein Seminar abhalten.
Wenn man sich die HP vom Bundesverband anschaut wird man festellen das da nicht viel passiert, nicht mal eine Verlinkung zu zwei Betroffenenforen wird man da finden, huch doch eine Verlinkung zu einem Forum gibt es mittlerweile!
Briefe E-Mails an den Bundesverband werden nicht beantwortet! Am 1. Okt. war auf der Seite des BV nichts zum fünfzigsten Jahrestag von Contergan zu lesen, einzig was es gab war eine Warnung vor vermtl. Bettlern! Hier mal der Link zur Seite des BV`s www.contergan.de/
Der BV steht nicht zu den Betroffenen aber zu Grünenthal!
Der Bundesverband und Frau Hudelmaier sind genauso ignorant wie Grünenthal oder Mäurer und Wirtz, für seine Mitglieder tut der BV zumindestens nichts.Die Vorsitzenden des BV sollten umgehend abgesetzt werden und durch aktive Personen besetzt werden, die unabhängig von Grünenthal und oder Mäurer und Wirtz sind!
Ich bin Betroffener und weiß wovon ich rede!
MfG
Hell


Gerd Frank schrieb am 09.11.2007, 07:17

Grünenthal Dialog nutzen ????

Ich bin davon überzeugt, dass die Fa diesen Dialog nicht sucht. Allein schon die Aussage von Sebastian Wirtz sagt mir schon alles ( eine Entschuldigung wäre ein Schuldeingeständnis) Diese "Verbrecher" glauben doch immer noch sie wären unschuldig. Wenn die ein Gewissen hätten würde sie auf die Opfer zugehen und einen Dialog suchen, aber Gewissen scheint mir diese Fa. ein Fremdwort zu sein. Die denken nur an ihren eigenen Profit.
Ihr Verhalten zeigt doch eindeutig das sie rein garnichts gelernt haben. Im Gegenteil sie halten sich selbst für " bedauernswerte Opfer " . Ob Grünenthal nach dem Film zur Einsicht kommt das sie einen Fehler gemacht hat bezweifle ich. Aber man kann ja ruhig die Hoffnung haben. (Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt) Bei diesen "miesen Profitgeiern " habe ich da meine Bedenken.

Max Mütze schrieb am 08.11.2007, 17:45

ÖFFENTLICHKEIT NUTZEN

Mit der Aufarbeitung des Contergan-Skandals im Fernsehen wurde die Öffentlichkeit noch einmal sensibilisiert. Das sollte genutzt werden, um den Bundesverband Contergangeschädigter und den Bund Contergangeschädigter und Grünenthalopfer in ihrem Kampf zu unterstützten, angemessene Entschädigungszahlungen zu erreichen. Jetzt gibt es eine bessere Ausgangsposition als vorher. Margit Hudelmaier von einem der beiden Verbände sagte, der Film könnte eine Motivation für Grünenthal sein, den Dialog mit den Betroffenen aufzunehmen. Kaum jemand in der Bevölkerung wisse, dass das Geld aus der Contergan-Stiftung für behinderte Menschen seit 1997 für die Rentenzahlungen aufgebraucht sei und nun der Steuerzahler die Stiftung finanziere. Grünenthal hat zwar gerade neue Zahlungen abgelehnt. Doch der öffentliche Druck auf den Verursacher des größten Arneimittelskandals nimmt zu.

Uwe Heineker schrieb am 08.11.2007, 16:58

Diese SoVD-Initiative ...

... hätte bereits sehr viel früher (auch im vormaligen "Reichsbund" und der INTEG-Jugendclubs) einsetzen können ...

Insofern gebe ich Herrn Schneider mit seiner Fragestellung völlig recht.

Michaela Gehms schrieb am 08.11.2007, 15:11

Nur gemeinsam sind wir stark

Sehr geehrter Herr Schneider,

wir freuen uns, dass Sie bei uns Mitglied sind und dass unser Beitrag zur derzeitigen Contergan-Debatte Ihr Interesse findet. Der SoVD ist aufrichtig empört, dass sich das Pharmaunternehmen seit Jahren weigert, den Contergan-Geschädigten eine angemessene Entschädigung - insbesondere für die Folgeschäden - zu bezahlen. Überhaupt nicht hinzunehmen ist, dass der Staat seit zehn Jahren (!) alleine die Opferrenten für die Betroffenen bezahlt. Als eine der größten und ältesten Behindertenorganisationen können wir nicht einfach schweigen und zugucken, wenn so mit behinderten Menschen umgegangen wird. Unsere Erfahrung zeigt: Nur wer auch öffentlich seine Positionen vertritt und viele Mitstreiter auf seiner Seite hat, wird von den Verantwortlichen auch gehört. Insoweit sollte unser Beitrag vor allem eines signalisieren: Wir unterstützen die Contergan-Geschädigten in ihrem Kampf. Zugegeben: Davon alleine wird sich Grünenthal nicht bewegen. Aber wenn von Seiten der Medien, der Politik und vieler befreundeter Organisationen das klare Signal kommt: So geht es nicht! Dann haben wir Hoffnung. Denn nur eine starke Stimme wird gehört. Und nur gemeinsam sind wir stark.

Herzliche Grüße
Ihre Michaela Gehms

Michael W. Schneider schrieb am 08.11.2007, 08:43

Contergan / SozVD

Moin,
na da bin ich ja mal gespannt.

Bin selbst Mitglied im SozVD und eben auch "Conterganopfer".

Wird der SozVD wirklich etwas tun ? Wird auch etwas passieren ? oder will man nur mal wegen der aktualität mal schnell in die Medien ? Was wurde denn in den letzten Jahrzehnten erreicht ? Ausser das die Rente wertmäßg immer geringer wird. Denn die Conterganrente wird ja nicht wie andere Renten angepasst. Nur alle paar Jahre gitbs mal ein Trinkgeld mehr. Zuletzt 2002 und davor 1998.

Michael W. Schneider

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