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22.11.2007 - 06:57

Buffet wichtiger als Budget.

Tübingen/Reutlingen (kobinet) Eine hartnäckige Grippe hat verhindert, dass der Tübinger Gotthilf Lorch nicht schon viel früher seine Eindrücke zur baden-württembergischen Veranstaltung im Rahmen der Budgettour der Bundesbehindertenbeauftragten zusammenfassen konnte.

Viel Positives hat der Rollstuhlnutzer Lorch, der selbst auf Assistenz angewiesen ist, der Veranstaltung nicht abgewinnen können. So berichtet er unter anderem in seinem umfassenden Bericht, dass nach den Beiträgen der Referentinnen und Referenten die Veranstaltung an der Stelle abgebrochen worden sei, als sie für potenzielle Budgetnehmerinnen und -nehmer besonders interessant wurde, nämlich als diese ihre Fragen stellen konnten. Lorch: "Der baden-württembergische Behindertenbeauftragte Dieter Hillebrand unterbrach die Veranstaltung, bevor die Fragen aus dem Plenum beantwortet werden konnten, da doch die Küche mit dem leckeren Buffet warten würde. Ich frage mich nur, was an dem Abend wichtiger war: das Budget oder das Buffet".

Lorchs Eindrücke, die auch von anderen Teilnehmern der Veranstaltung bestätigt wurden, sind auf der Internetseite des Forums selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA e.V.) nachzulesen. omp
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Martin Beitinger schrieb am 22.11.2007, 17:04

Auf die schnelle Tour

Die Budgettourveranstaltung in Rappertshofen war tatsächlich die Letzte.Nach 15 minütiger Verspätung wegen einer Pressekonferenz sollte wohl früher gehen können wer später kommt.Die wenige Zeit zwischen Pressekonferenz und Buffet wurde mit langatmigen und z.T. lächerlichen Grußwortritualen aufgebraucht.Nach der wissenschaftlichen Begleitung kam ein schlecht vorbereitetes "Fallbeispiel" unter dem Motto so besser nicht.Aber da war die Beauftragte der Bundesregierung eh längst abgereist.Die Fragerunde wurde dann entsprechend verkürzt.Für die Veranstalter war die Budgettour bereits vor ihrem Eintreffen in der schwäbischen Provinz ein voller Erfolg.Am Rande des Buffets war noch festzustellen,daß sich die Vetreter der stationären Einrichtungen und die Anbieter von Assistenzangeboten ziemlich verständnislos gegenüberstehen trotz dem weitgehenden Konsens in der Begrifflichkeit.

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