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kobinet-nachrichten 06.12.2007 - 10:31
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Behindertenfeindliche Versicherungspraxis europaweit korrigieren

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Brüssel (kobinet) Auf der Konferenz der Europäischen Kommission über die Rechte und Perspektiven auf dem Binnenmarkt hat der Hamburger Diplom-Kaufmann Wasilios Katsioulis heute in Brüssel eine europaweite Korrektur der behindertenfeindlichen Praxis von Versicherungsunternehmen angemahnt. Die heutige Situation stellt sich nach seinen persönlichen Erfahrungen und Recherchen so dar, dass behinderte Menschen sich nicht privat versichern können, weil die Versicherungsgesellschaften - ohne die erforderliche Einzelfallprüfung - nach so genannten Ablehnungsdiagnoselisten einen Vertragsabschluss verweigern.

"Die Prozedur ist bei allen Versicherungsgesellschaften annähernd die gleiche, so dass der behinderte Antragsteller auch keine alternative Möglichkeit eines Versicherungsabschlusses hat. Der Markt für Versicherungen ist ihm insgesamt versperrt", so Katsioulis. "Die derzeitige Ablehnungspraxis ist willkürlich und damit rechtswidrig. Sie stellt für behinderte Arbeitsnehmer und ihre Familien eine Benachteiligung dar, die eine europaweite Korrektur erfordert, um auch behinderten Menschen bei gleichem Bedürfnis den Zugang zum Versicherungsschutz zu eröffnen." sch

Katsioulis, der von Geburt an behindert ist und durch einen nicht selbst verschuldeten Verkehrsunfall berufsunfähig wurde, arbeitet ehrenamtlich als Behindertenbeauftragter des Deutschen Antidiskriminierungsverbandes
 

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