
Saarbrücken (kobinet) Der Conseil supérieur des Personnes Handicapées, Luxemburg, der Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen, Rheinland-Pfalz und der Landesbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Saarland, bewerten die Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen am 13. Dezember 2006 als Meilenstein der internationalen Behindertenpolitik. Sie fordern die schnellstmögliche Ratifizierung.
Die Konvention regelt umfassend die Anforderungen, die behinderte Menschen im Rahmen eines benachteiligungsfreien und selbstbestimmten Lebens an ihren Heimatstaat richten können. Wichtige Bereiche der Konvention - wie Erziehung, Bildung und Lebensmöglichkeiten in der Kommune - fallen in den Zuständigkeitsbereich der Länder.
"Diese Konvention ist mittlerweile von 118 Staaten - unter anderem der Bundesrepublik Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg - sowie der Europäischen Union unterschrieben worden. Um sie in Luxemburg und in Deutschland wirksam werden zu lassen, müssen die Deputiertenkammer, der Bundestag und der Bundesrat die Konvention durch ein Gesetz ratifizieren", heißt es in der Resolution des Treffens der Landesbeiräte. Für Menschen mit Behinderungen stelle diese Konvention das wichtigste Übereinkommen seit Gründung der Vereinten Nationen dar. Eine schnelle Ratifizierung durch die nationalen Regierungen und die Bundesländer wäre ein deutliches Signal für die Gleichstellung und Teilhabe behinderter Menschen in Luxemburg und Deutschland.
"Der Conseil supérieur des Personnes Handicapées, Luxemburg, der Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen, Rheinland-Pfalz und der Landesbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Saarland appellieren an die Regierungen von Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland sowie an die Länder der Bundesrepublik sich für eine schnelle ohne einschränkende Erklärung und Vorbehalten Ratifizierung der Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen und des Fakultativprotokolls zum Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen einzusetzen", so die Forderung, die in der Resolution formuliert wurde. elba
Cordula Müller schrieb am 06.12.2007, 10:40
Lesen eigentlich solche Nachrichten keine Behörden? Geht an den Ämtern sowas vorbei? Die Einbindung der Menschen mit Problemen welcher Art auch immer muss endlich die Regel und nicht die Ausnahme sein! Barbara Sommers Kompetenzzentren sollten , wenn überhaupt-offen für Alle sein. Wie wär es denn , wenn demnächst die Regelschüler auf die Sonderschulen verteilt würden? Was würden dann die Eltern sagen, wenn man ihre Regelkinder aussortieren würde. Wir haben Zwillinge, ein Regelkind und eins mit sonderpädagogischem Förderbedarf.Ich kämpfe weiter dafür, dass unsere Kinder irgendwann zusammen in die gleiche Schule dürfen. Es sollten langsam die Politiker sich mal überlegen, wie eine Familie auseinandergerissen wird, wenn jedes "Sonderkind" um Alles ,was normal ist, kämpfen muss. Unser Regelkind kann überall Sport- Spiel und Freizeitangebote nutzen. Bei unserem Nichtregelkind muss ich mir immer anhören, das können wir nicht bieten und da haben wir nicht die Möglichkeiten. integration@thpcolo.de