Köln (kobinet) Die Fernsehserie "Lindenstraße" läuft noch mindestens bis Ende 2011 im Ersten. Der Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks hat jetzt so entschieden. Die erfreuliche Meldung für alle Fans der "Lindenstraße" kam von den verantwortlichen Fernsehgremien. Das bedeutet, dass die Dauerserie bis einschließlich Folge 1375 in den Studios in Köln-Bocklemünd hergestellt wird. Die "Lindenstraße" ist eine Co-Produktion des Westdeutschen Rundfunks und der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion im Auftrag der ARD. agl/sch
Cordula Müller schrieb am 28.12.2007, 19:16
Ja, den "kleinen" Lindenstrassenschauspieler konnten wir in Köln auf dem Kongress Eine Schule für alle kennenlernen, wie schön, dass Mürfel im wahren Leben in eine ganz normale Regelschule gehen darf, wo er einen Integrationsplatz hat. er ist einer von den Kindern, die das grosse Los gezogen haben. Ich gönne es ihm von ganzem Herzen und wünsche ihm noch viele Folgen Lindenstrasse. Vielleicht gibt es irgendwann einmal die Chance für jedes auch gehandicapte Kind, die Schule besuchen zu dürfen, die es oder seine Eltern wünschen. Die Lindenstrasse kann helfen, gewisse Probleme aufzuzeigen. Auch wenn es sich um Schauspiel handelt, gibt es ja sehr oft den wirklichen Bezug zum wahren Leben.
Peter Stabenow schrieb am 28.12.2007, 16:46
Auch wenn der Eine oder Andere Fernsehzuschauer die über zwei Jahrzehnte alte Fernsehserie der Lindenstrasse mehr als leid ist - ist sie für mich weiterhin so wichtig wie das Amen in der Kirche - von mir aus kann die Lindenstrasse auch nach 2011 ausgestrahlt werden.
Die Geschichten der Lindenstrasse lassen das derzeitige Geschehen spüren: Ein gutes Beispiel ist Martin, der als behindertes Kind gut in die Familie Beimer/Ziegler aufgenommen ist - dies möge weiterhin ein Anstoss sein, dass es bei uns in Deutschland und in Europa keine "geteilte Gesellschaft" zwischen "Bürgern mit Behinderungen" und "Bürger ohne Behinderungen" mehr geben soll!!