
Hannover (kobinet) Der Behindertenbeauftragte von Niedersachsen, Karl Finke, ist derzeit etwas lädiert nachdem er im Deutschen Bundestag die Treppe hinunter gestürzt ist. Dies hindert den sehbehinderten Aktivisten für die Rechte behinderter Menschen trotz Verpflasterung und Gipsarm derzeit aber nicht daran, sich weiter zu engagieren.
Wie die in Hannover erscheinende Neue Presse berichtet ist Karl Finke bei der Anhörung zur Pflegeversicherungsreform im Deutschen Bundestag die Treppe hinunter gestürzt. Die Folge davon ist ein gebrochener und eingegipster Arm und Verletzung im Gesicht. Dies hinderte dem Bericht zufolge Karl Finke aber nicht daran, sich trotz der Verletzungen weiter in die Politik einzumischen. So hat er bereits wieder an einer Veranstaltung der SPD-Landtagsfraktion teilgenommen. omp
Peter Stabenow schrieb am 09.02.2008, 18:53
Sehr geehrter herr Finke,
als Vorstandsmitglied von "Mensch Zuerst e.V." möchte ich Ihnen gute Besserung wünschen und finde es toll, dass Sie sich trotz Einschränkung bedingt Ihres Unfalls weiterhin für die Belange Menschen mit Behinderungen in Ihrem Bundesland einsetzen!
Peter Hilpmann schrieb am 09.02.2008, 13:26
Ich wünsche dir gute Besserung. Es kommt alles hoffentlich ins Lot
mit freundlichem Gruß
Peter
Wasilios Katsioulis schrieb am 09.02.2008, 12:01
auch von mir!
PETRA GROß schrieb am 08.02.2008, 23:02
Hallo Karl
ích habe gelesen das du die treppe herruter gefallen bis gute besserung für dich
grüße von Petra Groß
Karl Finke schrieb am 08.02.2008, 09:59
Liebe Kobinet-Redakteure, liebe Leser!
Berlin ist ein rauhes Pflaster. Dies habe ich von Kopf bis Fuß hautnah erfahren. Allerdings bin ich nicht - wie in den Medien irrtümlich berichtet - im Reichstagsgebäude, sondern außerhalb des Gebäudes eine Natursteintreppe heruntergestürzt. Rettungsengel waren zwei Hessinnen, Andrea Dücker und ihre Bekannte, die, als sie meinen herrenlosen Schirm wegfliegen sahen, sofort einen Sturz vermuteten.
Hessinnen und Hessen sind eben schnell und anpackend.
Beste Grüße aus dem anpackenden Hannover
Karl Finke
Peter Kahlenberg schrieb am 06.02.2008, 11:47
Beim Lesen des Artikels frage ich mich, ob die Assoziationen vom Autor des Artikels eigentlich beabsichtigt sind. Wenn ich lese, dass jemand im Bundestag stürzt, denke ich eigentlich an etwas anderes, als dass ein Mensch im Reichstagsgebäude die Treppe hinunter fällt ...
Siegfried Schmid schrieb am 06.02.2008, 09:07
Traurig ist es, dass zuerst ein Unfall geschieht und dann erst nach den Ursachen geforscht wird. Auch wenn der Schaden noch harmlos war - ein gebrochener Arm, ein paar Schürfwunden - es tut weh, verursacht Schmerz, und kostet Geld. Selbst schuld - oder war die Vorschriften anTreppen nicht eingehalten. Vielfach ist den Menschen -selbst Planern, Architketen, Bauämtern - nicht bekannt, dass es an Treppen Sicherheitsvorschriften gibt. Diese sind u.a. rutschsichere Beläge, ausreichend Licht, beidseitige Handläufe an den Treppen. Der innere Handlauf darf nicht unterbrochen sein, der äußere Handlauf (Wandhandlauf) muss durchgehend ausgeführt sein, und über die erste und letzte Stufe geführt werden. Sollten hier Mängel vorhanden sein, kann die Versicherung und Krankenkasse den Schaden ablehnen, und den Gebäudeeigentümer, evtl. auch Pächter zur Kasse bitten. Ernst wird es dann, wenn nicht nur ein gebrochener Arm oder ein paar Schürfwunden sind.
www.treppensicherheit.de
Heike Witsch schrieb am 05.02.2008, 11:44
Das war offensichtlich ein schwerer Sturz mit langwierigen Folgen. Ich wünsche Herrn Finke gute Besserung und weiterhin viel Elan und Erfolg im Einsatz für behinderte Menschen.
Heike Witsch, BSK-Landesvertretung Schl.-Holst.