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19.02.2008 - 18:46

Knapp 42000 Aussonderungsplätze in Sachsen.

Dresden (kobinet) Wie die sächsische Sozialministerin Helma Orosz heute in einer Pressemitteilung bekannt gibt, habe sich der Freistaat Sachsen bereits darauf eingestellt, dass es künftig mehr "Hochaltrige" geben wird.

Der 2007 verabschiedete Altenhilferahmenplan habe neben einer Bestandaufnahme dargelegt, an welchen Dingen gearbeitet werden müsse, sagte Orosz. Sachsen sei im Bereich der Pflege "sehr gut aufgestellt". Die erhebliche Förderung der niedrigschwelligen Angebote für Ältere mache sich nunmehr bezahlt. Rund 42000 vollstationäre Pflegeplätze würde es bereits geben. Man habe sich in den letzten Jahren verstärkt bemüht, Maßnahmen zu unterstützen, die eine ambulante Pflege ermöglichen.

Es gebe in Sachsen fast 1.000 ambulante Pflegeangebote, so die Ministerin. In 133 Einrichtungen würde zur Entlastung pflegender Angehöriger Kurzzeitpflege angeboten. Orosz: "Wir arbeiten zurzeit mit Hochdruck daran, die niedrigschwelligen Betreuungsangebote in Sachsen weiter auszubauen". Diese Angebote sollten älteren, aber auch dementen Menschen Möglichkeiten bieten, weiter am Leben teilzuhaben. "Der Freistaat Sachsen wird hier in erheblichem Maße investieren und die Kommunen noch stärker unterstützen", erklärt die Ministerin. elba
 

 
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