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11.04.2008 - 06:37

Landesbehindertenbeirat in Niedersachsen gegründet.

Hannover (kobinet) In Hannover fand die Gründungssitzung des niedersächsischen Landesbehindertenbeirates statt, der nach dem neuen Landesgleichstellungsgesetz für behinderte Menschen eingesetzt wurde.

"Wir sind stolz auf das mit dem vorliegenden Landesgleichstellungsgesetz jetzt Erreichte und freuen uns auf gemeinsame Schritte zur Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen in Niedersachsen", erklärte die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann anlässlich der Gründungssitzung des Niedersächsischen Landesbehindertenbeirates in Hannover. Um die Bedeutung und enge Kooperation mit dem neu gegründeten Landesbehindertenbeirat zu dokumentieren, waren sowohl Sozialministerin Ross-Luttmann wie auch Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst bei der Gründungssitzung anwesend.

Der Landesbehindertenbeirat ist ein Zusammenschluss von Wohlfahrtsverbänden, Tarifpartnern, kommunalen Spitzenverbänden und zehn Behindertenverbänden. Seine Aufgabe besteht darin, den Landesbeauftragten bei der Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes zu unterstützen - insbesondere bei der Umsetzung gleicher Lebenschancen behinderter Frauen und Männer, der Verwirklichung des Benachteiligungsverbotes, der Umsetzung der Gebärdensprache und anderer Kommunikationshilfen, barrierefreier Standards, verständliche Formulare und Vordrucke sowie eines barrierefreien Internetauftritts.

"Dies sind alles Verbesserungen der Lebensbedingungen, die für behinderte wie für nicht behinderte Menschen ein Mehr an Komfort und Lebensqualität bedeuten", so der Landesbeauftragte Karl Finke. "In zwei Jahren steht eine Überprüfung des Gesetzes an. Bis dahin wird der Landesbehindertenbeirat dargelegt haben, was gut läuft und was noch geändert werden soll. Konsens der ersten Sitzung war, hieran gemeinsam zu arbeiten. Das Arbeitsklima war sehr positiv", so Karl Finke. Der Landesbehindertenbeirat sei ein wichtiges Element bei der Sicherung von Teilhabe und Mitgestaltung der Belange behinderter Menschen. moh
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Christiane Hagen schrieb am 15.04.2008, 14:16

Dieser Schritt war auch bitter nötig

Erstaunt und traurig zugleich nahm ich zur Kenntnis, dass man in Niedersachsen immer noch keinen Landesbehindertenbeirat hatte.

Wird das Leben mit und unter körperbehinderten und "hirngeschädigten" bzw. psychisch kranken Menschen dadurch jetzt leichter!?

Warum sprechen Sie immer nur vom bösen gesunden
Menschen und armen schutzbedürftigem Behinderten
Man bedenke das auch unter diesen oben genannten Gruppen Mobbing zur Tagesordnung zählt.

Mit freundlichen Grüßen
verbleibe ich
Ihre
Christiane Hagen

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