
München (kobinet) Der Münchner Arbeitskreis zur Assistenzsicherungskampagne "Wanted" ist von den Landtagsgrünen zu einem Treffen eingeladen worden.
Einen ersten politischen Erfolg hat der Arbeitskreis mit der Weitergabe eines Eckpunktepapiers für ein Assistenzleistungsgesetz erzielt. Als Beginn einer Kampagne für ein Assistenzleistungsgesetz fand im vergangenen Jahr eine Auftaktveranstaltung unter der Leitung der Fernsehmoderatoren Nina Ruge statt. Bei der mit über 250 Teilnehmern und Teilnehmerinnen gut besuchten Podiumsdiskussion wurde ein Eckpunktepapier für ein Assistenzsicherungsgesetz der Öffentlichkeit vorgestellt, in dem die wesentlichen Forderungen von Menschen mit Behinderungen für ein selbstbestimmtes Leben und das Recht auf persönliche Assistenz zusammengefasst sind.
Wie jetzt bekannt wurde, bekundete nun die bayerische Landtagsabgeordnete Renate Ackermann ihr Interesse an der Problematik. Sie ist sozialpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Sozialausschuss des bayerischen Landtages. Sie lädt VertreterInnen der Kampagne zu einem Treffen am 27.5.2008 im bayerischen Landtag ein. Nähere Informationen, sowie die genaue Uhrzeit können beim Netzwerk von und für Frauen mit Behinderungen in Bayern (www.netzwerkfrauen-bayern.de) oder beim VbA - Selbstbestimmt Leben (www.vba-muenchen.de) eingeholt werden. ave