
Hamburg (kobinet) Nach einer Meldung der ARD-Tagesschau von heute Mittag soll nach einer Studie von Wissenschaftern des Rochester Institute of Technology bei Gebärdendolmetschern das Verletzungsrisiko deutlich höher sein als im Durchschnitt. "Sogar höher als das von Industriearbeitern in gefährlichen Arbeitsumgebungen", so die Tagesschau-Redaktion.
Neben stressbedingten Erkrankungen seien es vor allem Beeinträchtigungen des Knochen- und Muskelsystems, die den Gebärdendolmetschern zusetzen. Viele Gesten seien besonders anstrengend für die Handgelenke. Folgen: Ermüdungsverletzungen und Karpaltunnel-Syndrom. Laut der ARD-Nachrichtenredaktion würden die Wissenschaftler nun versuchen, die Risiken für die Gebärdendolmetscher zu minimieren. Ratschlag: "Spezielle Aufwärm- und Stretching-Übungen." Über Risiken und Nebenwirkungen beim Anschauen der ARD-Tagesschau ist derzeit bei Ärzten und Apothekern keine Auskunft zu bekommen. hjr