
Berlin (kobinet) Die Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Mitinitiatorin der Bundesinitiative Daheim statt Heim, Silvia Schmidt, tritt dafür ein, dass möglichst viele Alternativen zum Heim geschaffen werden damit die Menschen ihr Wunsch- und Wahlrecht tatsächlich wahrnehmen können. Wenn nur Heimplätze angeboten würden, sei das nicht gewährleistet.
Durch Wohnberatung, den barrierefreien Umbau von Wohnungen, Schaffung von Wohnquartieren und die Gründung von Wohngemeinschaften könne mit Hilfe von flächendeckender Assistenz und Dienstleistungen die Hilfe dorthin gebracht werden, wo sie benötigt wird. moh
Inge Rosenberger schrieb am 10.05.2008, 10:19
von Wunsch- und Wahlfreiheit können die meisten Menschen mit Behinderung (insbesondere Menschen mit hohem Hilfe- und Betreuungsbedarf) nur träumen. Restriktive Kostenträger haben das Sagen und schaffen nur eingleisige "Wohn"möglichkeiten. Gesetzliche Vorgaben interessieren die Entscheidungsträger nicht, und die betroffenen Menschen müss(t)en mit viel Zeit und Kraft ihre Rechte einklagen.
Kein Wunder, dass die Ratifizierung der UN-Konvention auf sich warten lässt...