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26.05.2008 - 06:43

Behindertenbeauftragte fordert gemeinsamen Schulbesuch.

Bonn (kobinet) Die Bundesbehindertenbeauftragte Karin Evers-Meyer hat einen gemeinsamen Schulbesuch behinderter und nicht behinderter Kinder gefordert. Die Landesregierungen müssten alle Hindernisse bei der Verwirklichung dieses Zieles rasch beseitigen.

Die von Deutschland als einem der ersten Mitgliedsstaaten unterzeichnete UN-Behindertenkonvention schreibe zwingend eine gemeinsame Schulbildung für Kinder mit und ohne Behinderungen vor. Leider hätten die deutschsprachigen Länder bei der Übersetzung der Konvention diese klare Bestimmung aber abgeschwächt, kritisierte Evers-Meyer. dah
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Rosmarie Fischer schrieb am 26.05.2008, 14:17

Und danach?

Dass Kinder mit und ohne Behinderung eine gemeinsame Schulbildung erhalten sollen halte ich für vollkommen richtig. Allerdings müssen auch nach der Schulzeit Möglichkeiten gefunden werden, Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu integrieren und nicht in Sondereinrichtungen unterzubringen.

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