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27.05.2008 - 21:25

Ab ins Heim.

Berlin (kobinet) Unter der Überschrift "Ab ins Heim" hat der blinde Journalist Keyvan Dahesch heute im Tagesspiegel Position bezogen und die Bundesregierung angesichts ihrer Pflegepolitik scharf kritisiert.

Dem Wunsch, statt Zuschüsse für große Einrichtungen Hilfen für die Unterstützung zu Hause zu beschließen, trage die Politik nach wie vor kaum Rechnung. So sei bei der von der Union und SPD als einem der wichtigsten Vorhaben dieser Wahlperiode bezeichneten Pflegereform in puncto mehr Selbstbestimmung für die Betroffenen wenig Erfreuliches herausgekommen. Und das, obwohl alle den absoluten Vorrang "Ambulant vor stationär" als Ziel betonten, kritisiert Keyvan Dahesch im Tagesspiegel. "Doch der Wunsch der auf Pflege angewiesenen Frauen und Männer, wie etwa in Schweden als Arbeitgeber ihre Hilfskraft selbst einzustellen, bleibt unerfüllt. Dafür bekommen sie auch künftig weniger als die Hälfte des Betrages, den sie für die Dienste ambulanter Pflegeanbieter als Sachleistung bekämen - zurzeit also nur 665 Euro im Monat, wenn sie als schwerst Pflegebedürftige in Stufe III eingestuft sind und eine eigene Hilfskraft beschäftigen wollen. Entscheiden sie sich aber für einen ambulanten Pflegedienst, zahlt die Pflegekasse 1432 Euro", schreibt Dahesch im Tagesspiegel. moh

Link zum vollständigen Artikel von Keyvan Dahesch im Tagesspiegel
 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Dieter Bollmann schrieb am 27.05.2008, 23:08

Pflegeheime

der folgende Bericht:

boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_293414

zeigt, dass sich das gute Konzept von "Daheim statt Heim" leider noch immer nicht überall herumgesprochen hat und noch immer viel Geld in den Bau von neuen Heimen investiert wird.

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