Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Barrierefreie Reiseziele
Werbebanner zu Netzwerk PROBudget
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
06.06.2009 - 14:05

Krautheimer Gespräche mit Markus Kurth.

Krautheim (kobinet) Der Begriff Behinderung muss nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Markus Kurth im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Der Sprecher für Sozial- und Behindertenpolitik von Bündnis 90/Die Grünen war gestern zu Gast bei den Krautheimer Gesprächen.

Themen der Veranstaltung des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) waren die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, die Situation bei der Hilfsmittelversorgung und die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zu einem einkommensunabhängigen Leistungsgesetz. Die Gesprächsleitung hatte BSK-Vorstandsmitglied Karl Finke.

Kurth erläuterte die Hintergründe der UN-Konvention und ihre Bedeutung für Menschen mit Behinderung. "Mit dieser Übereinkunft wird der Begriff Behinderung neu definiert und vom Kopf auf die Füße gestellt. Behinderung wird fortan nicht mehr als medizinisches Modell sondern als Sozialmodell definiert."

"Es gibt noch immer zu viele Benachteiligungen für betroffene Menschen in allen Lebensbereichen von der Schule, über Wohnmöglichkeiten bis zum Recht auf Arbeit und Beschäftigung, die eine Teilhabe auf Augenhöhe verhindern. Wie steht Ihre Partei zu künstlich getrennten Lebenswelten?" fragte Finke und verwies auf die Wahlprüfsteine des BSK im Wahljahr 2009.

Für die Grünen/Bündnis 90 ist es nicht hinzunehmen, dass entgegen dem Artikel 24 der UN-Konvention noch immer zu viele Schüler in Förderschulen untergebracht sind. "Hier decken sich die Forderungen in Ihren Wahlprüfsteinen mit unseren Ansprüchen an eine inklusive Bildungspolitik. Die Umsetzung der gemeinsamen Beschulung hat für uns höchste Priorität", betonte Kurth. sch

Mehr auf www.bsk-ev.org
 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.