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kobinet-nachrichten
13.08.2009 - 12:03
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Krautheim (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) bewertet den Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe positiv, bedauerte jedoch, dass nach wie vor "greifende gesetzliche Regelungen" fehlen.
"So muss zum Beispiel gesetzlich geregelt werden, dass staatliche Unterstützung bzw. finanzielle Förderung grundsätzlich an die Bedingungen der Barrierefreiheit zu knüpfen sind, mit nachhaltigen Kontrollen und vor allem mit wirksamen Sanktionsmöglichkeiten bei Missachtung oder Verstößen bezüglich der Herstellung der Barrierefreiheit. Auch Verpflichtungen zum barrierefreien Umbau von Wohnungsaltbeständen sowie ein Zeitplan für die barrierefreie Nachrüstung öffentlicher Gebäude sind notwendig, um Barrierefreiheit/‘Design für alle‘ umfassend durchzusetzen", erklärte Irmgard Winkler, stellvertretende Bundesvorsitzende im BSK.
Bis jetzt seien die Vorgaben zur Barrierefreiheit im Bereich von Bauen, Wohnen und Verkehr zum Teil recht unverbindlich formuliert, kritisierte Winkler. Der BSK werde deshalb nicht nachlassen, auch von der neu zu wählenden, künftigen Bundesregierung nachhaltig statt bisheriger "Kann- oder Soll-Bestimmungen" verbindliche "Muss-Regelungen" in den betreffenden Gesetzen einzufordern. Die Anforderungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen müssten mit einem interdisziplinären Aktionsplan Schritt für Schritt umgesetzt werden, um Barrierefreiheit und Inklusion auch in Deutschland umzusetzen. sch
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Heidi Christoph-Esdar schrieb am 13.08.2009, 17:01
Was mich fürchterlich aufregt ist die Tatsache das es zu wenig barrierfreie Wohnungen gibt. Ich suche seit ungefähr 3 jahren nach einer Möglichkeit die auch bezahlbar ist.Nun endlich .es werden Wohnungen in Ahlen
gebaut.Ich stand auch auf der Liste. Das Land NRW hat das Projekt mit Fördermittel unterstützt. Jetzt sollen die Wohnungen unrenoviert und ohne Fußboden mit dem blanken Estrich vermietet werden an Mieter mit kleinem Einkommen. Denn man braucht einen Wohnberechtigungschein.Also soll hier der Staat doppelt zur Kasse gebeten werden. 5000 € für die Erstrenovierung fehlen mir .Also müßte ich zur Stadtverwaltung gehen. Außerdem müßte eine rollstuhl gerechte Küche eingebaut werden. zwischen 8000 und 10.000 € die Pflegekasse zahlt aber nur 2580 € bei ca. 500 € Mietkosten plus Telefon und Strom und nur 820 € Rente und ca. 85 € Mietzuschuss kann ich das nicht finanzieren. Bin 100 % G a.G Rollstuhlfahrerin .Also wo gibt es Hilfe ?
Ich sitze nach wie vor in einer nicht behinderten gerechten Wohnung und brauche zum Verlassen dieser 2 Leute die mir die Treppe hinuter helfen und wieder hinauf.
Alles habe ich versucht. Behinterden Beauftrage des NRW,
Pflege und Wohnberatung.
Stadtverwaltung
So sieht es bei vielen Behinderten aus.
Heidi Christoph
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