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kobinet-nachrichten 17.08.2009 - 00:01
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Verbraucherzentrale berät zu Fahrgastrechten

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Mainz (kobinet) Am 29. Juli 2009 ist das neue Fahrgastrechtegesetz in Kraft getreten. Bei Zugausfällen und -verspätungen waren die Fahrgäste des Nah- und Fernverkehrs bislang auf die Kulanz der Verkehrsunternehmen angewiesen. Neuerdings haben sie ein Recht auf Entschädigung. Wer Fragen zu den neuen Regelungen oder Probleme bei der Durchsetzung seiner Ansprüche hat, kann sich bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz beraten lassen.

Wie hoch ist die Entschädigung bei Zugverspätung? An wen muss ich mich wenden und wer zahlt die Entschädigung aus? Was kann ich tun, wenn ich den letzten Anschlusszug nicht erreiche? Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die Fachleute der rheinland-pfälzischen Verbraucherzentrale jeden Freitag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr unter der Rufnummer 06131/284819. Fahrgäste können sich auch schriftlich wenden an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Postfach 4107 in 55031 Mainz, Telefax 06131/284813, E-Mail: mobilitaet@vz-rlp.de.

Anlaufstellen sind auch die örtlichen Beratungsstellen, die Anfragen aufnehmen und zur Bearbeitung an die Fachabteilung der Verbraucherzentrale weiterleiten. Die Beraterinnen setzen sich dann telefonisch oder schriftlich mit den Ratsuchenden in Verbindung.

Informationen zu den Neuerungen für Fahrgäste enthält das Faltblatt "Ihr Recht als Fahrgast", das die Verbraucherzentrale in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz erarbeitet hat. Es kann bei der Verbraucherzentrale herunter geladen werden. Das Faltblatt ist auch in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale sowie bei zahlreichen Kommunalverwaltungen und Stadtbüchereien erhältlich. Postversand erfolgt nach Einsendung von 55 Cent in Briefmarken durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Versand, Postfach 4107 in 55031 Mainz.

Finanziert wird das neue Beratungsangebot aus Mitteln des Bundesumweltministeriums. In der Verbraucherallianz "fürs klima." arbeiten der Verbraucherzentrale Bundesverband sowie alle 16 Verbraucherzentralen in den Bundesländern nebst fünf weiteren Verbraucherorganisationen in den Themenfeldern Mobilität und nachhaltiger Konsum zusammen. Unter dem Motto "für mich. für dich. fürs klima." versteht sich das Projekt als Navigationshilfe bei Verbraucherfragen rund um den Klimaschutz und will mit bundesweiten Aktionen und Informationen Verbraucherinnen und Verbraucher für klimaverträgliches Handeln gewinnen. moh
 

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