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17.08.2009 - 00:30

Erfolg mit Antidiskriminierungsklage in Großbritannien.

London (kobinet) In Großbritannien wurde die US-Modekette Abercrombie & Fitch von einer Frau wegen Diskriminierung aufgrund einer Behinderung verklagt. Das Arbeitsgericht gab der Studentin zum Teil recht. Dies berichtet BIZEPS-INFO Online.

Die Studentin wurde von ihrem Chef zum Tragen einer Strickjacke über dem üblichen T-Shirt aufgefordert, sodass die Prothese verdeckt wird. Mitarbeiter des so genannten "visual teams", einer Abteilung für ästhetische Angelegenheiten verboten der Frau jedoch weiter im Verkaufsbereich tätig zu sein und forderten sie auf, nunmehr im Lager zu arbeiten, heißt es im Bericht bei BIZEPS-INFO Online.

Das Gericht in London sah im Vorgehen des Unternehmens eine rechtswidrige Belästigung und verpflichtete Abercrombie & Fitch zusätzlich zur Zahlung einer grundlegenden Entschädigung von 136 Pfund und des Verdienstausfalls von 1.077 Pfund zu einer Entschädigung für die erlittene Demütigung, den Vertrauensverlust und die verletzten Gefühle in Höhe von 6.800 Pfund. moh

Link zum Bericht bei BIZEPS-INFO
 

 
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