Berlin (kobinet) Die Läufer der Down-Syndrom-Marathonstaffel auf dem 160 Kilometer langen Berliner Mauerweg trainieren am 1. November erstmals auf einem Teilstück zwischen Lichterfelde-Süd und Teltow. Am 21. März 2010, dem Welt-Down-Syndrom-Tag, wollen sie nach einem 30-Stunden-Lauf ihr Ziel im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion erreichen.
Die Marathonis vom Laufclub 21, der im bayerischen Fürth gegründet wurde (kobinet 21.12.07) und inzwischen Mitglieder auch in Berlin, Hamburg, Bremen und weiteren Städten hat, waren bereits bei mehreren großen Sportveranstaltungen dabei. Auf dem Weg, wo früher die Berliner Mauer stand, werden sie von 25 bis 30 deutschen, englischen und amerikanischen Ultraläufern begleitet, die in einem Stück die 160 Kilometer laufen.
Bei dem Probelauf am 1. November von 9 bis 12 Uhr sollen auch die Helfer für die Versorgung an der Strecke und die Fahrradbegleiter, so eine Pressemitteilung der gastgebenden Berliner Lebenshilfe, einen ersten Testlauf absolvieren. Für Journalisten ist ab zehn Uhr am Ende der Paul-Gerhard-Straße in Teltow-Seehof ein Interview- und Fototermin mit Marathonis aus Berlin und Fürth vorgesehen. sch
Auf der Webseite des Laufclubs 21 ist mehr über die Down-Syndrom-Marathonstaffel zu erfahren