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21.01.2010 - 07:09

Kritik an Hamburger Schulgesetz.

Köln (kobinet) Das von der Hamburger Bildungssenatorin angekündigte Recht auf Integration behinderter Kinder in die Regelschule ist nach Ansicht des Vereins mittendrin aus Köln eine Mogelpackung. Am Ende entscheide die Schulbehörde welche Schule das Kind besuche und nicht die Eltern, kritisiert der Verein.

"Hamburgs Bildungssenatorin betreibt eine irreführende Öffentlichkeitsarbeit. Sie kündigt an, dass Kinder mit Behinderung ab dem kommenden Schuljahr das Recht auf Integration in eine Regelschule bekämen. Die Eltern dürften zwischen Sonderschule und Regelschule wählen. Beim Weiterlesen entpuppt sich diese Ankündigung als blanke Lüge. Dort steht: 'Die endgültige Entscheidung, an welcher Schule das Kind aufgenommen wird, trifft die Schulbehörde nach Rücksprache mit den Eltern'", erklärte Eva-Maria Thoms vom mittendrin e.V. Köln. "Was soll das heißen, Frau Goetsch: Behinderte Kinder haben ein Recht auf Integration, solange die Schulbehörde nichts dagegen hat?"

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen fordere nach Ansicht des Vereins nicht nur ein inklusives Bildungssystem, sie garantiere Menschen mit Behinderung auch das Recht auf Selbstbestimmung. moh

Link zum kobinet-Bericht über die Hamburger Schulreform vom 19.1.2010
 

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