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02.02.2010 - 00:05

Behinderte und ältere Menschen im Blick.

Berlin (kobinet) Berlins neuer Behindertenbeauftragter Jürgen Schneider sieht einen Schwerpunkt seiner Arbeit im Zusammenhang der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen mit dem Demographiekonzept des Berliner Senats. Im Interview mit der Berliner Behindertenzeitung verwies Schneider darauf, dass im Jahre 2030 rund 900.000 ältere Bürger und Bürgerinnen in der Stadt leben werden.

"Zwischen älter werden und Behinderung gibt es schon aus der Natur der Sache einen Zusammenhang. Wir müssen den Tatsachen daher ins Auge sehen", erklärte der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in der Februarausgabe des vom Berliner Behindertenverbandes herausgegebenen Blattes.

Schneider sieht Reserven darin, den Anteil von Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Beschäftigungssektor bedeutend zu erhöhen. Seit 1983 in unterschiedlichen Leitungsfunktionen vor allem im Behindertenbereich tätig, möchte er seine Erfahrungen in das neue Amt einbringen: "Ich kenne also die Verwaltung, wie sie funktioniert, wie sie arbeitet und wie sie tickt. Nicht ganz unwichtig nun in dieser Aufgabe." Doch nicht als reiner Verwaltungsmensch habe er sich "seit vielen Jahren mit der europäischen, deutschen und nicht zuletzt mit der Berliner Behindertenpolitik auseinandergesetzt". sch
 

 
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