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05.03.2010 - 13:53

Besuch der CeBIT lohnt sich.

Hannover (kobinet) Bei ihren Besuchen auf der CeBIT haben sich die Landesbehindertenbeauftragten Karl Finke und Ottmar Miles-Paul davon überzeugt, dass das Thema Barrierefreiheit bei den neuen Technologien eine wichtige Rolle spielt. Ein Besuch der CeBIT, die noch bis Samstag ihre Tore geöffnet hat, lohnt sich nach Ansicht der Beauftragten auch für Menschen mit Behinderungen.

"Die CeBIT ist ein Markt auch für Menschen mit Behinderungen, um sich über neue Technologien und deren Nutzung für die eigenständige Lebensführung und Teilhabe behinderter Menschen zu informieren und direkt mit behinderten Menschen auszutauschen. Die Landesgleichstellungsgesetze und die UN-Behindertenrechtskonvention mit ihren klaren Aussagen zum barrierefreien Internet und ihrem inklusiven, teilhabeorientierten Denken zeigt auch auf der CeBIT und im Hightec-Bereich ihre Wirkung", stimmen Ottmar Miles-Paul und Karl Finke überein.

So konnten sie sich am Stand der IT-Bundesbeauftragten über barrierefreie Internetprojekte für behinderte Menschen anlässlich der Einführung des neuen Personalausweises informieren. Susanne Krumpholz vom Institut für Inklusion und ihr Team zeigten den Landesbehindertenbeauftragten aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz Lösungen für eine barrierefreie und sichere e-Inklusion, um lästige Behördengänge wie beispielsweise die Beantragung von Schwerbehinderten- oder Personalausweisen per Internet sozusagen sogar vom Bett aus zu erledigen.

"Das ist eine deutliche Erleichterung zur Teilhabe für Menschen mit einem sehr hohen Unterstützungsbedarf, ihre Angelegenheiten selbstbestimmt zu regeln und eine Ermutigung an alle anderen, das Internet und die neuen Technologien als Chance für behinderte Menschen zu nutzen", so Karl Finke und Ottmar Miles-Paul. moh
 

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