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08.03.2010 - 08:04

Berliner Platz auf der Werkstätten:Messe.

Berlin (kobinet) Auf der am Donnerstag in Nürnberg beginnenden Werkstätten-Messe (kobinet 5.3.10) sind Berliner Aussteller wieder stark vertreten. 13 Werkstätten laden dazu ein, auf dem "Berliner Platz" zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule zu flanieren.

In Wirklichkeit haben die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung ihre Standorte nicht entlang der beliebten Feiermeile im Zentrum, doch inmitten der Stadt wie zum Beispiel in Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Beim Branchentreffen in Nürnberg sind wieder die VIA Werkstätten dabei, die von originellen Leuchten bis zu Berlintassen zusammen mit Designern gestaltete Produkte zeigen und verkaufen wollen.

Die Werkstätten:Messe in Nürnberg ist für die VIA Werkstätten ein wichtiges Branchentreffen. "Man tauscht sich aus, präsentiert neue Produkte und versucht neue Strategien in Marketing und Vertrieb zu entwickeln. Dabei greift man gerne auf ein Netzwerk aus Mitbewerbern oder Kreativen zurück. Trotz Konkurrenz gibt es bei den Berliner Werkstätten einen ungebrochenen Teamgeist", erklärte Geschäftsführer Uwe Gervink.

Die Designer arbeiten nicht ausschließlich alleine. Bei einigen Projekten werden die Werkstattmitarbeiter von Anfang an in den Entscheidungsprozess einbezogen, so Werkstattleiter Matthias Böhler: "Wir treten bei der Zusammenarbeit mit Designern sowohl als Produzent als auch als Dienstleister mit Know-How auf. Damit schaffen wir eine Arbeitsatmosphäre auf Augenhöhe und ein interessantes Aufgabenfeld für unsere Mitarbeiter." sch

 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Dorothea Moesch schrieb am 08.03.2010, 12:17

Auf Augenhöhe?

Wie wäre es denn bei all den interessanten und innovativen Projekten mit einem Lohn "auf Augenhöhe", anstatt die InsassInnen, die die Produkte herstellen, mit einem Taschengeld abzuspeisen?

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