
Berlin (kobinet) Im Rahmen des Mobility-Forums wird in einer vom 10. bis 12. März in Berlin stattfindenden Tagung eine Eurocities-Arbeitsgruppe gebildet. Sie macht es sich zur Aufgabe, in der nächsten Zeit interessante Entwicklungen aus europäischen Städten kennen zu lernen, ein Netzwerk von Akteuren zusammen zu bringen und damit die Entwicklung auf dem Gebiet der "Barrierefreien Stadt" konzeptionell und praktisch voranzutreiben.
Die gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahre, vor allem der demografische Wandel, haben die Forderung nach barrierefreiem Bauen und einer durch alle nutzbare Beförderung zu einer zentralen Frage für öffentliche Gebäude und Räume werden lassen. Dem stellt sich diese Arbeitsgruppe.
Schwerpunkt des Erfahrungsaustausches bei dieser ersten Veranstaltung soll sein, darüber nachzudenken und zu reden, wie es gelingt, die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Umsetzung mit moderner Technik und Ausrüstung zu organisieren und unter Einbindung von Verbänden und Organisationen zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Barrierefreiheit wird bisher häufig allein mit Barrieren in Verbindung gebracht, die vor allem Menschen mit Geh-Behinderungen behindern. Eine nähere Betrachtung zeigt aber, dass es vor allem auch Aspekte der farblichen Gestaltung, oder der akustischen Bedingungen sind, die dann zu Barrieren für Menschen werden. So stellt sich die neu entstehende Arbeitsgruppe auch das Ziel, Verständnis für unterschiedliche Probleme zu entwickeln, sich auf das Erfüllen der Forderungen eines Design für alle auszurichten, sowie über einen gemeinsamen Level für Europa nachzudenken.
Weitere Angaben zur Auftaktveranstaltung der Arbeitsgruppe Barrier-free City for all in Berlin finden Interessierte auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin. hs