Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Hier könnte Ihre Werbung sein
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Werbebanner zu Familienratgeber
Werbebanner zu Bundesinitiative daheim statt heim
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
09.03.2010 - 05:33

Weniger Geld für Medaillen für behinderte SportlerInnen.

Berlin (kobinet) Weshalb behinderte Athletinnen und Athleten beim Medaillengewinn von der Deutschen Sporthilfe mit einer Geld-Prämie abgespeist werden, die unter einem Drittel des Betrages liegt, den ihre nicht behinderten Kolleginnen und Kollegen bekommen, ist für den Journalisten Keyvan Dahesch unverständlich. In einem Kommentar für den tagesspiegel hat dieser diese Praxis angesichts der derzeit stattfindenden Paralympics kritisiert.

Unter der Überschrift "Gleich, gleicher, am ungleichsten" schrieb Keyvan Dahesch in der gestrigen Ausgabe des in Berlin erscheinenden tagesspiegels u.a.: "Der Ausspruch 'Alle Menschen sind gleich, aber manche sind gleicher!' gibt die Empfindungen der Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung allgemein und der Mitglieder des deutschen Paralympics-Teams im Besonderen treffend wieder. Denn: Nicht nur die sechs Frauen und 14 Männer, die als blinde, gelähmte oder amputierte Athleten ab diesem Freitag Deutschland bei den olympischen Winterspielen der behinderten Menschen in Vancouver vertreten, klagen zu Recht über die Ungleichbehandlung gegenüber den nicht behinderten Olympiateilnehmern."

Und weiter fragt er: "Weshalb aber werden diese Athleten dann beim Medaillengewinn von der Deutschen Sporthilfe mit einer Geld-Prämie abgespeist, die sogar unter einem Drittel des Betrages für ihre nicht behinderten Kolleginnen und Kollegen liegt? Kennen die Sporthilfe-Funktionäre nicht diesen Satz in Artikel 3 des Deutschen Grundgesetzes: 'Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden'?" moh

Link zum Beitrag im tagesspiegel
 

Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Petra Nöhre schrieb am 09.03.2010, 18:55

bei den Lesermeinungen

verschlägt es einen echt die Sprache, allerdings zeigen diese Meinungen auch, wie Menschen mit Behinderung in der Gsellschaft gesehen werden. Diese Meinungen zeigen, wie wichtig die umsetzung der UN Konvention für uns ist.

Georg Niedermeier schrieb am 09.03.2010, 15:50

man müsste den Spieß einfach umdrehen

es sollte eben nicht heißen:
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden,

sondern es müsste heißen:
Niemand darf wegen seiner Nichtbehinderung Vorteile gegenüber Behinderten haben.

ich empfehle allen Lesern einen Blick in folgendes Forum:
forum.spiegel.de/showthread.php?p=5159645#post5159645

Sabine Dittmann schrieb am 09.03.2010, 07:51

Benachteiligung fängt früher an

...nämlich bei der Förderung von Sportlern mit Behinderung. Sponsoring ist möglich, aber es ist schwierig Sponsoren zu finden. Behindertensport ist immer noch längst nicht so attraktiv und bekannt wie Sport von nicht behinderten Menschen.
Und so kommt es, dass viele Sportler schon aus finanziellen Gründen trotz Begabung den Sport nicht intensiv genug ausüben können, um Preise zu gewinnen. Sportgeräte sind teuer, z. B. ein Renn-Handbike mindestens 5.000 Euro. Dazu kommen Meldegebühren für Wettkämpfe, Reisekosten (das rollstuhlgerechte Hotel gibts auch nur in der oberen Preiskategorie). Und natürlich das Training, möglichst unter Anleitung eines spezialisierten Trainers, Mitgliedsbeitrag im Verein, im Kraft-Studio...
Da ist nicht nur bei den Medaillen noch einiges zu tun, bis wir bei "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" angekommen sind!

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2010 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.