
Berlin (kobinet) Auf der heute in Berlin beginnenden Internationalen Tourismusbörse (ITB) wird erstmals ein Workshop zum richtigen Umgang mit blinden und sehbehinderten Reiselustigen angeboten. Die Koordinierungsstelle Tourismus im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband will Reiseveranstalter und Gästeführer schulen und ist zudem an allen Messetagen in der Halle 7.1c Stand 137 präsent.
Laut Weltgesundheitsorganisation gibt es 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland, die genauso gern reisen, wie sehende Bundesbürger. Ein großes Potenzial, doch oft scheitern die Reisepläne an Hindernissen wie einer nicht barrierefrei programmierten Internetseite, so der Verband in einer Presseinformation. Viele Gästeführer sind auch unsicher, wie sie beispielsweise einen historischen Marktplatz für blinde Menschen beschreiben können. Der Workshop will am 12. März praktikable Leitfäden vorstellen. Auch die Frage "Wie kommen blinde Passagiere aufs Schiff?" soll beantwortet werden. sch
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Petra Nöhre schrieb am 10.03.2010, 00:50
barrierefreiheit muss globaler gesehen werden, ich habe da immer ein beispiel auf lager, wo dann alle schweigen.
Neubau *barrierefrei* meine Frage und wie findet ein Blinder den Notausgang, das kleine grüne Schild Notausgang hilft ihm wenig.
Denke da muss noch viel beratung stattfinden von den betroffenen selber, aber auch wir menschen mit behinderung die, die ein oder andere behinderung nicht haben müssen globaler denken.