
Hamburg (kobinet) Die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen in Hamburg, Antje Blumenthal, macht darauf aufmerksam, dass die Hamburger Autorin und Bildhauerin Dorothea Buck auf der Messe "die Seele kennt keine Kurzarbeit" am 8. Mai in der Zeit von 12.00 bis 13.00 Uhr im Wandsbeker Quarree in einem Gespräch mit Manfred Otto-Albrecht, Projektleiter Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH von ihrem Leben und Werk berichten wird.
Die heute 93-jährige Dorothea Buck erkrankte in ihrer Jugend an Schizophrenie und erfuhr am eigenen Leibe die unmenschlichen Praktiken des NS-Regimes. Nach dem Krieg engagierte sich Dorothea Buck für menschenwürdigere Bedingungen in deutschen Psychiatrieeinrichtungen. In dieser Zeit begann Dorothea Buck auch mit ihrer Arbeit als Bildhauerin. Eine Skulptur der Künstlerin steht auf dem Gelände der Schule an der Gartenstadt im Bezirk Wandsbek. "Ich freue mich außerordentlich, dass Frau Buck ihr Erscheinen für unsere Messe zugesagt hat. Frau Bucks Ausführungen im Bühnenprogramm werden ein Höhepunkt der Veranstaltung sein. Sicher wird Frau Buck auch anwesenden Betroffenen Mut machen, offensiv mit psychischen Erkrankungen umzugehen", so die Senatskoordinatorin Antje Blumenthal. moh