Mo 06.02.2012 11:10 bis 12:10 (SF1)
Dokumentation, Schweiz 2011
Regie: Yusuf Yesilöz
Ein Altersheim in der Schweiz: Seit neuestem werden auch Seniorennachmittage für Migrantinnen und Migranten durchgeführt. Man hat erkannt, dass immer mehr Pensionierte nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren und möchte ihnen die Möglichkeit geben, sich auf ein Leben in einem Schweizer Altersheim vorzubereiten. Aber die wenigsten Migrantinnen und Migranten können sich das wirklich vorstellen. Der Film 'Eigentlich wollten wir zurückkehren' begleitet die drei Ehepaare Salman und Ayse Ilgüplü, Zujdi und Schehrazad Recebi sowie Ali Ihsan und Nuriye Sinan durch ihren Alltag. Die aus dem Balkan und der Türkei stammenden Menschen haben praktisch ihr ganzes Leben in der Schweiz verbracht. Sie sind vor dem Regime geflüchtet oder hierhergekommen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. In der Schweiz haben sie hart gearbeitet und ihre Kinder grossgezogen. Integriert sind sie kaum, Deutsch haben sie nie richtig gelernt. Aber ihre Kinder fühlen sich wohl hier, haben ihrerseits wieder Kinder bekommen und können sich nicht mehr vorstellen, zurückzukehren. Jahrelang hat die erste Migrantengeneration von der Rückkehr in ihre Heimat geträumt, hat dort mit ihrem Ersparten Häuser gebaut und sich auf das Pensioniertendasein in der Heimat gefreut. Nun, da der Moment gekommen wäre, merken viele, dass ihr Traum schwerer zu realisieren ist, als sie sich das vorgestellt hatten. Jetzt, wo sie zurückkehren könnten, sind sie gesundheitlich angeschlagen, oder ihre Kinder halten sie zurück. Die Zerrissenheit zwischen hier und dort prägt den Alltag der Migrantinnen und Migranten. Aber ihre Lebensgeschichten zeugen auch von ihrer Fähigkeit, in schwierigen Situationen, im andauernden Dilemma, sich immer wieder Neuem zu stellen und gangbare Wege zu finden.
Mo 06.02.2012 19:25 bis 20:15 (ZDF)
Mo 06.02.2012 23:30 bis 00:15 (ZDF info)
Di 07.02.2012 03:00 bis 03:45 (ZDF)
Wirtschaftsmagazin, Deutschland 2012
Moderation: Martin Leutke
Eines der Themen: "Der Umgang mit Demenzkranken ist wichtig"
Das richtige Pflegeheim suchen und finden
Rund 70 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden immer noch zu Hause betreut. Wenn aber die Pflege die Kräfte der Angehörigen übersteigt, bleibt nur noch die Unterbringung in einem Pflegeheim. Bei der Auswahl des richtigen Heimes passieren schnell Fehler. Wolfgang Schuldzinski von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt die wichtigsten Kriterien.
Mo 06.02.2012 21:10 bis 22:00 (ORF2)
Di 07.02.2012 11:45 bis 12:30 (3sat)
Di 07.02.2012 11:50 bis 12:35 (ORF2)
Magazin, Österreich 2012
Eines der Themen: Glücklich im Alter – aber wie?
"Wenn ich im Auto sitz´ und den ganzen Tag unterwegs bin, dann bin ich glücklich!" sagt Richard Weisz, einer der dienstältesten Taxifahrer von Wien. Er hat schon Bruno Kreisky und Rudolf Kirchschläger von A nach B gefahren und beginnt auch heute noch seinen Arbeitstag um fünf Uhr früh. An einen wohlverdienten Ruhestand denkt er nicht gern. Elfriede und Richard Neiydl hingegen sind schon lange in Pension und genießen ihre freie Zeit. Aber auch die Arbeit in ihrer Tischlerei hat sie zeitlebens glücklich gemacht. Um "Glück im Alter" geht es auch in einem neuen Buch, in dem 21 ältere Menschen aus ihrem Leben erzählen. Cornelia Krebs und Susanna Zaradic haben einige von ihnen für THEMA besucht.
Mo 06.02.2012 21:15 bis 21:45 (BR)
Di 07.02.2012 02:45 bis 03:15 (BR)
Di 07.02.2012 06:15 bis 06:45 (1extra)
Gesellschaftsmagazin, Deutschland 2012
Wie erkenne ich gute Pflege?
Es ist schnell passiert, ein Unfall, eine Krankheit oder einfach das Alter, dass man auf Hilfe angewiesen ist. Doch wer sich um Pflegebedürftige kümmern muss, steht schnell vor der Frage, wie Hilfe am besten zu organisieren ist und wie man überhaupt erkennt, ob ein Pflegedienst gut und zuverlässig arbeitet? Dazu unser Tipp.
Kein Interesse bei Unternehmen
Seit Anfang des Jahres haben Beschäftigte die Möglichkeit, für maximal zwei Jahre ihre Arbeit zu reduzieren, um Familienangehörige zu pflegen. Doch die Regelung hat einen Haken, sie ist für Unternehmen nämlich nicht verbindlich. Entsprechend gering ist das Interesse bei der Wirtschaft.
Mo 06.02.2012 22:25 bis 23:10 (3sat)
Dokumentation, Deutschland
Autor: Herbert Link
In Zeiten steigender Lebenserwartung ist die Pflege zu einem prägenden Element des alltäglichen Lebens geworden. Viele Angehörige übernehmen die Pflege ihrer Verwandten selbst - oft, weil die Unterbringung in einem Heim noch immer ein Tabu ist und ihnen Schuldgefühle bereiten würde - und brennen dabei körperlich und seelisch aus. Die Dokumentation 'Mehr als ich kann' thematisiert einen gesellschaftlichen und sozialen Notstand und damit verbundene Gefühle wie Hilflosigkeit, Trauer und Wut.
Di 07.02.2012 00:00 bis 01:45 (ORF2)
Drama, Kanada, USA 2006
Regie: Sarah Polley
Musik: Jonathan Goldsmith
Kamera: Luc Montpellier
Seit über 40 Jahren sind Grant und Fiona verheiratet. Ihr gemeinsamer Lebensabend scheint erfüllt und geruhsam zu werden - bis Fiona immer vergesslicher wird und ein Arzt bei ihr Alzheimer diagnostiziert. Auf eigenen Wunsch geht Fiona in ein Pflegeheim für Demenzkranke. Gemäß den Aufnahmebedingungen darf Grant seine Frau die ersten 30 Tage nicht besuchen. Als er sie endlich wiedersieht, begegnet Fiona ihrem Mann scheinbar wie einem Fremden. In ihrem Regiedebüt gelingen der renommierten Schauspielerin Sarah Polley bewegende Szenen einer Ehe. Der großartige Gordon Pinsent und die Oscar-Preisträgerin Julie Christie tragen diesen poetischen Film über Liebe in Zeiten von Alzheimer. * Grant (Gordon Pinsent) und Fiona (Julie Christie) sind 44 Jahre verheiratet. Die Seitensprünge mit seinen jungen Studentinnen hat Fiona dem früheren Uniprofessor inzwischen verziehen. Seit seiner Emeritierung lebt das kultivierte Paar harmonisch in einem idyllischen Haus am See. Mit stummem Amüsement beobachtet Grant, wie die vergessliche Fiona nonchalant die Bratpfanne in den Eisschrank räumt und sich mit Notizzetteln über den Alltag hilft. Doch als sie nach einem Ausflug im Schnee völlig die Orientierung verliert, diagnostiziert der Arzt rasch zunehmende Demenz. Bevor die Lebensumstände daheim unerträglich werden, weist Fiona sich gegen den Willen ihres Mannes selbst in ein Pflegeheim ein. Gemäß den Regeln der Institution darf Grant seine Frau einen Monat lang nicht besuchen. Ein schwerer Schritt für das Paar, das nie länger als einen Tag voneinander getrennt war. Als Grant seine Frau endlich wiedersieht, scheint sie sich nicht mehr an ihn zu erinnern. Schlimmer noch: Sie konzentriert ihre ganze Zuneigung auf den demenzkranken Aubrey (Michael Murphy). Dennoch besucht Grant seine Frau täglich und wird so zum fassungslosen Zaungast ihrer neuen Liebe. Doch als Aubrey von seiner Ehefrau Marian (Olympia Dukakis) aus dem Pflegeheim geholt wird, stürzt Fiona in eine lebensbedrohliche Depression. Grant nimmt mit der handfesten Marian Kontakt auf.
Julie Christie ("Fiona Andersson") - Gordon Pinsent ("Grant Andersson") - Michael Murphy ("Aubrey") - Olympia Dukakis ("Marian") - Stacey LaBerge ("junge Fiona") - Deanna Dezmari ("Veronica") - Clare Coulter ("Phoebe Hart") - Thomas Hauff ("William Hart") - Alberta Watson ("Dr. Fischer") - Wendy Crewson ("Madame Madeleine Montpellier") - Kristen Thomson ("Kristy")
Di 07.02.2012 21:05 bis 21:50 (SF1)
Mi 08.02.2012 01:05 bis 01:35 (SF1)
Mi 08.02.2012 11:45 bis 12:40 (SF1)
Do 09.02.2012 03:10 bis 03:55 (SF1)
Sa 11.02.2012 12:05 bis 12:45 (SFzwei)
Die Sendung über Konsum, Geld und Arbeit
Magazin, Schweiz 2012
Moderation: Ueli Schmezer, Kathrin Winzenried
Eines der Themen: Pensionskassen - Frauen-Rentenalter auf 65 erhöht
Frauen dürfen mit 64 Jahren in Rente gehen – so steht es im Gesetz. Was viele nicht wissen: Verschiedene Pensionskassen führen durch die Hintertür Rentenalter 65 für Frauen ein. Sie nutzen damit eine Lücke in der Gesetzgebung aus. Die Aufsichtsbehörde nimmt Stellung.
Di 07.02.2012 22:45 bis 24:00 (ARD)
Talkshow, Deutschland 2012
Walter Riester, SPD (Ehem. Sozialminister): "Die Rente hat noch nie gereicht und die Situation wird sich in Zukunft noch verschärfen", glaubt Walter Riester. Der ehemalige Bundessozialminister und Vater der Riester-Rente hält die private Vorsorge für den besten Schutz vor Altersarmut und daher für unverzichtbar. Denn auf die gesetzliche Rente könne man sich in Zukunft immer weniger verlassen.
Norbert Blüm, CDU (Ehem. Sozialminister): "Ich kenne kein sichereres Rentensystem als das Umlageverfahren. Wie hoch die Rente ist, hängt davon ab, wie viel Beiträge wir einzahlen", glaubt Norbert Blüm und kritisiert seinen Amtsnachfolger Walter Riester: "Leider haben wir vier Prozent des Geldes, das die Rentenversicherung benötigte, zugunsten der privaten, kapitalgedeckten Riester-Rente umgelenkt. Dieses Geld fehlt jetzt und deshalb werden die Renten künftig niedriger ausfallen."
Christa Färber (Rentnerin): Die 75-jährige Rentnerin muss jetzt als Putzfrau arbeiten. Christa Färber lebt von 570 € Rente und 200 € Grundsicherung. "Das reicht gerade fürs nackte Überleben", sagt die Hamburgerin. Am Monatsende gibts statt warmem Mittagessen eine Brotstulle. Dabei hat die Mutter von acht Kindern ihr Leben lang gearbeitet.
Gabriele Kinder (Verlagsangestellte): Auch die 61-jährige Verlagsangestellte hat ihr Leben lang gearbeitet. Aber Gabriele Kinder weiß schon heute, dass sie in fünf Jahren nicht mehr als 600 € Rente bekommen wird. "Als ich den Rentenbescheid erhielt, habe ich gedacht, das sei ein Fehler", sagt die Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Doch die Prognose wurde letztlich bestätigt.
Annabel Oelmann (Finanzexpertin der Verbraucherzentrale NRW): Die Düsseldorfer Finanzexpertin sieht etliche Riester-Produkte skeptisch. Die Provisionen für die Bank- und Versicherungsbranche seien zu hoch, sagt die Verbraucherschützerin. Dass die Zusatzrente zu 100 Prozent versteuert werden müsse, sei ein weiterer Nachteil. Annabel Oelmann fordert den Gesetzgeber auf, die oft undurchsichtigen Regeln zur Riester-Rente zu vereinfachen.
Peter Schwark (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft): Riesterrenten hätten eine schlechte Rendite, zu hohe Kosten und die Kunden müssten uralt werden, damit sich die Anlage lohne, heißt es oft. Diese Vorwürfe vieler Kritiker lässt Peter Schwark nicht gelten: "Ob Singles, Alleinerziehende oder Familien, für alle rechnet sich die Riester-Rente. Für den einen etwas früher, für den anderen eben ein bisschen später", so der Verbandsgeschäftsführer der deutschen Versicherer.
Di 07.02.2012 22:45 bis 23:15 (1plus)
Fr 10.02.2012 08:00 bis 08:30 (1plus)
Dokumentation, Deutschland
Autor: Harold Woetzel
Für Philipp läuft es immer besser: Die Funktionen der rechten Hand und seinem Arm kommen mehr und mehr zurück, und bald wollen die Orthopädietechniker in Heidelberg ihm auch eine Prothese für die linke Seite machen. Dann aber kommt eine schwere Stunde für Philipp: Der Unfallverursacher, der damals Philipps Freundin totgefahren hatte, steht vor Gericht.
Di 07.02.2012 23:15 bis 23:45 (ZDF)
Autor: Stephanie Schmidt
Er war ein Macher, ein Vorreiter, der gern und oft im Rampenlicht stand. Vor zwei Jahren dann der Schock: Diagnose Alzheimer. Noch ist ihm die Krankheit nicht anzumerken und unser Protagonist versucht, ein möglichst normales Leben in der Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten. Er will sich von der Krankheit nicht unterkriegen lassen und zeigen, dass ein Weiterleben trotz fortschreitender Demenz möglich ist. Ein großes Vorhaben, denn schon bald kämpft er mit den Auswirkungen der Krankheit. Er vergisst immer mehr und immer schneller: Namen, Orte und seine eigene Biographie. Die Familie versucht anfangs mit der schwierigen Situation konstruktiv und nervenstark umzugehen. Doch im Laufe der Zeit kommt auch sie an ihre Grenzen. 37° begleitet den Prominenten und sein Umfeld bei seinem Weg ins Vergessen. Der Film zeigt die Erfolge seines Lebens, seine Niederlagen und welche Erinnerungen daran bereits verloren gegangen sind. Wir sind bei sehr privaten Momenten dabei und beobachten, welche Klippen er in der Öffentlichkeit umschiffen muss. Was bedeutet die Krankheit für sein persönliches Umfeld? Hält die Familie diese Belastung wirklich aus? Wie reagieren eingeweihte Freunde aus dem prominenten Umfeld? Der Prominente möchte sich mit diesem Film offenbaren - schonungslos und offen. Er hat eine enorme 'Wut im Bauch, dass er nicht mehr mithalten kann'. Doch er möchte wenigstens den Zeitpunkt, wann und wie die Öffentlichkeit davon erfährt, mitbestimmen.
Mi 08.02.2012 15:00 bis 15:30 (BRalpha)
Do 09.02.2012 10:30 bis 11:00 (BRalpha)
Sa 11.02.2012 07:00 bis 07:30 (hr)
Sa 11.02.2012 07:30 bis 08:00 (WDR)
Sa 11.02.2012 07:30 bis 08:00 (NDR)
Sa 11.02.2012 09:45 bis 10:15 (BR)
Sa 11.02.2012 10:00 bis 10:30 (RBB)
Sa 11.02.2012 11:55 bis 12:25 (mdr)
So 12.02.2012 07:00 bis 07:30 (SWR)
Di 14.02.2012 09:15 bis 09:45 (mdr)
Mi 15.02.2012 15:00 bis 15:30 (BRalpha)
Do 16.02.2012 10:30 bis 11:00 (BRalpha)
Fr 17.02.2012 11:30 bis 12:00 (3sat)
Sa 18.02.2012 06:05 bis 06:35 (hr)
Sa 18.02.2012 07:30 bis 08:00 (NDR)
Sa 18.02.2012 07:55 bis 08:25 (WDR)
Sa 18.02.2012 09:45 bis 10:15 (BR)
Sa 18.02.2012 10:00 bis 10:30 (RBB)
Sa 18.02.2012 11:55 bis 12:25 (mdr)
So 19.02.2012 07:00 bis 07:30 (SWR)
Ein Wochenmagazin für Hörgeschädigte
Magazin, Deutschland 2012
Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für Schwerhörige und Ertaubte verständlich gemacht.
Mi 08.02.2012 20:15 bis 22:05 (arte)
Fr 10.02.2012 14:20 bis 16:25 (arte)
Spielfilm, Deutschland 2010
Regie: Dietrich Brüggemann
Kamera: Alexander Sass
Benjamin sitzt im Rollstuhl. Er ist intelligent, lustig und verzweifelt. Liebe, wie er seinem neuen Zivi Christian erzählt, komme für ihn nicht infrage. Christian nimmt das Leben leicht: Er wird ein halbes Jahr bei Benjamin bleiben, um dann seiner Wege zu gehen. Annika studiert Cello und hat ein Problem mit dem Lampenfieber bei Soloauftritten. Sie radelt jeden Tag unter Benjamins sehnsüchtigen Blicken an dessen Wohnung vorbei. Erst als Annika eines Tages mit Christian kollidiert, lernen sie sich kennen und werden Freunde. Die Drei erschaffen sich eine Welt der Fantasie und der Träume. Doch schnell wollen beide Jungs mehr von Annika als nur Freundschaft. Annika mag Christians Verspieltheit, sieht sich aber eigentlich mehr Benjamin verbunden und kann sich nicht entscheiden. Die Zuneigung der beiden jungen Männer zu Annika führt mehr und mehr zu Konflikten und bedroht deren Freundschaft ernsthaft. Was für alle Drei wie ein Spiel begann, wird für Ben eine Reise zu seinen großen Ängsten, in Abgründe, aus denen er allein nicht entkommen kann. Aber auch Annika und Christian machen Erfahrungen, die sie wachsen lassen und die sie für immer verändern werden ...
Robert Gwisdek ("Benjamin") - Anna Brüggemann ("Annika") - Jacob Matschenz ("Christian") - Franziska Weisz ("Mareike") - Leslie Malton ("Regina, Benjamins Mutter") - Michael Sens ("Cellolehrer") - Daniel Drewes ("Arzt") - Amelie Kiefer ("Lisa") - Jörg Bundschuh ("Herr Wiener") - Sven Taddicken ("Angestellter im Computerladen") - Alexander Hörbe ("Sanitäter") - ("Sanitäter") - Christian Ehrich ("Pfleger")
Do 09.02.2012 10:15 bis 11:45 (3sat)
Talkshow, Deutschland 2012
Moderation: Bettina Böttinger
Gäste: Charly Hübner, Nora von Collande, Herbert Herrmann, Susanna Yoko Henkel, Gus Backus, Markus Holubek, Claudia Ludwig
Zu Gast sind die Schauspieler Charly Hübner, Nora von Collande und Herbert Herrmann, die Musikerin Susanna Yoko Henkel, der Musiker Gus Backus, die Moderatorin Claudia Ludwig und der querschnittsgelähmte Journalist Markus Holubek.
Charly Hübner - In den Rostocker Polizeiruf-Folgen spielt er den Kriminalhauptkommissar Alexander Bukow. Bis vor ein paar Jahren hat der Sohn eines Gastwirts aus Mecklenburg-Vorpommern nur Theater gespielt und übernahm dann zunächst kleinere Nebenrollen im Film. Durch seine Mitwirkung im Oscar-Preisträger 'Das Leben der Anderen' nahm seine Karriere aber Fahrt auf, größere Rollen wurden ihm angetragen. Theater spielt Charly Hübner trotz alledem noch - so wirkt er mit in Brechts 'Herr Puntila und sein Knecht Matti' am Schauspiel Köln. Premiere ist der 27. Januar.
Susanna Yoko Henkel - Schon als Zweijährige erhielt die Tochter deutsch-japanischer Eltern Musikunterricht, bereits zu Jugendzeiten erhielt sie viele Preise - und mittlerweile ist die Violinistin eine gefragte Solistin. Mit vielen namhaften Orchestern ist sie schon aufgetreten, daneben gehört der Kammermusik ihre Leidenschaft. Parallel zu ihrer Konzerttätigkeit als Solistin arbeitet Susanna Yoko Henkel als Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Dieses Jahr wurde die Musikerin mit dem Klassik-Musikpreis 'Echo' ausgezeichnet.
Gus Backus - Der amerikanische Schlagersänger kam Ende der 1950er Jahre als Soldat nach Deutschland. Schon in seiner Heimat hatte er Musik gemacht, und mit Schlagern wie 'Brauner Bär und weiße Taube' und 'Da sprach der alte Häuptling' wurde er in den 1960er Jahren auch in Deutschland ungeheuer populär. Dann aber ließ der Erfolg nach, Ehe- und Alkoholprobleme kamen hinzu. So ging Gus Backus wieder zurück in die USA, arbeitete dort unter anderem auf Ölfeldern in Texas - und kam in den 1980er Jahren wieder nach Deutschland zurück, wo der fünffache Vater zum zweiten Mal die Liebe seines Lebens geheiratet hat. In einer Autobiografie erzählt Gus Backus jetzt sein wendungsreiches Leben.
Fr 10.02.2012 11:30 bis 12:00 (3sat)
Magazin, Deutschland 2012
Moderation: Martin Fromme
Kann man lehren, obwohl man geistig beeinträchtigt ist? Tobias Wolf kann es. Der junge Mann mit Down Syndrom bringt Grundschulkindern Englisch bei. Ganz liebevoll, ganz spielerisch: Er singt mit den Kindern, entwickelt Spiele, die es einfacher machen, Vokabeln zu lernen - und in besonderen Fällen gibt er Einzelunterricht. Es ist die Montessori Schule 'Biberkor' in Bayern, die das Konzept Inklusion Realität werden lässt und den 32-Jährigen als English Teacher Assistant beschäftigt. Suche eine Frau, die mir hilft, die Farben des Lebens wieder zu entdecken. Das inseriert Robert Leske nach einem schweren Autounfall, der seine Lebenswelt komplett verändert. Der einstige Personalchef von Mc Donalds erblindet. 60.000 Mitarbeiter hat er geführt, Workaholic sei er gewesen. Und nun? Alles auf Null und noch mal von vor. Wie das gelingt, davon berichtet Robert Leske in Schulen. 'Selbstbestimmt!' hat ihn dabei beobachtet und klärt auch, warum der Bayer wegen einer Annonce nun in Sachsen-Anhalt lebt. Guildo Horn sucht die Superband! Noch eine Castingshow, brauchen wir die wirklich? Vielleicht ja, denn dieser Wettbewerb weicht ab. Alle Teilnehmer sind geistig behindert. Und dennoch rocken sie professionell die Bühnen. Warum auch nicht, denn was haben Rhythmusgefühl, Stimme und Musikalität mit dieser Einschränkung zu tun? Warum fühlt sich Roger Cicero dem Buddhismus verbunden? Das wollte Jennifer Sonntag wissen und auch, ob er sich selbst mit seinen Liedern und Texten als Botschafter versteht? Überraschend waren die Antworten des deutschen Pop- und Jazzmusikers. Er ist der erste Gast 2012 in den SonntagsFragen, dem Format, in welchem ohne Sehsinn gefragt wird und dennoch ein sinnreiches Miteinander entsteht.
Sa 11.02.2012 09:30 bis 10:00 (WDR)
Gesundheitsdokumentation, Deutschland
Autoren: Angelika Wörthmüller, Enrico Demurray
Plötzlich geht es nicht mehr alleine - ob Anziehen, Duschen oder Essen, was jahrzehntelang problemlos ging, erfordert nun die Hilfe von Angehörigen oder Pflegekräften. Die Pflegekasse bietet für diese Situation finanzielle Unterstützung, doch jeder dritte Antrag wird von den Prüfern des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen abgelehnt. Wie arbeiten diese Gutachter? Wie gehen sie vor, wenn der Fall nicht ganz eindeutig ist? Wie leben Sie mit ihren Entscheidungen? Die Reportage begleitet drei Prüfer des MDK, die täglich neu vor der Herausforderung stehen, gerechte Entscheidungen zu treffen.
Sa 11.02.2012 16:30 bis 17:00 (hr)
Mo 13.02.2012 08:30 bis 09:00 (hr)
Do 16.02.2012 05:15 bis 05:45 (hr)
Reportage, Deutschland 2012
Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard
Autor: Martin Buchholz
'Ach, Herr Buchholz, Sie quetschen mich aus wie eine Zitrone', sagt Edith Libbert lachend. 'Wann kommt übrigens der Film? Krieg ich den zu sehen, wenn ich tot bin?' Fünf Jahre lang hat Martin Buchholz Edith Libbert durch ihren späten Lebensabend begleitet und sie 22 Mal mit der Kamera im Seniorenheim besucht. 'Man kann sich schon wohl fühlen hier. Man wird ja auch im Alter bescheidener in seinen Erwartungen. Aber das lernen Sie noch! So weit sind Sie noch nicht!' Über ein Jahrhundert Leben, von der ersten Liebe bis zum letzten Abschied, über all das plaudert Edith Libbert so unbefangen mit dem Reporter, als habe sie die laufende Kamera längst vergessen: 'Für mich genügt's, wenn sie mich hier irgendwo verbuddeln. Aber ich möchte keine Feuerbestattung. Sind Sie dafür?' 'Äh, nein! Ich denke nicht. Aber da braucht man ja weniger Platz, nicht wahr?' Als die beiden sich kennenlernten, war Edith Libbert 97 Jahre alt - eine Lebens-künstlerin bis ins hohe Alter: 'Wenn irgendwas Nettes auf mich zukommt, dann kann ich mich immer noch begeistern!' Sie stirbt einige Wochen nach ihrem 102. Geburtstag. Dieser außergewöhnliche Film über eine späte Freundschaft ist eine bewegende Liebeserklärung an das Leben.
So 12.02.2012 19:20 bis 19:30 (SF1)
Gesellschaftsmagazin, Schweiz 2012
Der SZB setzt sich nach eigenen Angaben seit 1903 Tag für Tag dafür ein, dass taubblinde, blinde und sehbehinderte Menschen ihr Leben selbst bestimmen und in eigener Verantwortung gestalten können.
So 12.02.2012 22:55 bis 23:50 (arte)
Gesellschaftsreportage, Deutschland, Israel 2011
Autor: Ronen Abas
Auf den ersten Blick wirken die Treffen wie ein Senioren-Kaffeekränzchen. Eine Gruppe von Frauen sitzt gemütlich um den Tisch, isst Knabbereien und tratscht über den neuesten Klatsch des Tages. Einige Minuten später allerdings löst konzentriertes Schweigen die Gespräche ab. Jede der Frauen holt Schekel im Wert von mehreren Hundert Euro aus der Handtasche und legt sie vor sich auf den Tisch. Es beginnt ein hartes und schnelles Pokerspiel. Schon seit Jahrzehnten spielen die drei 80-Jährigen beinahe täglich. Sie sind harte Spielerinnen, verletzlich und empfindsam nur beim Gedanken an ihre lange zurückliegenden, glücklichen Ehen. Ihre 'Society', wie sie sie nennen, wurde vor mittlerweile rund 35 Jahren als Versuch gegründet, sich in der rauen Pokerszene Haifas als Frauenclub zu behaupten. Kein Mann durfte je beitreten. Lange Zeit waren sie während des Tages treu sorgende Ehefrauen und Mütter, in der Nacht Spielerinnen. In einer Pokerrunde nach der anderen entfaltet die Dokumentation die Lebensgeschichten der Spielerinnen und deckt ein komplexes und paradoxes Beziehungsgeflecht zwischen den alten Damen auf. Sie bewegen sich auf einem schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Freundschaft und Rivalität - diktiert von den durch Gewinn und Verlust ausgelösten Stimmungsschwankungen. Und das Verhalten der Frauen am Pokertisch ist noch genauso lebendig und vital wie vor 35 Jahren.
So 12.02.2012 23:25 bis 00:30 (SF1)
Porträtreihe, USA 2010
Autor: Peter Rosen
Aus 270 Anmeldungen wurden die 29 Finalistinnen und Finalisten ausgewählt. Sie kommen aus aller Welt, werden von Familien betreut und mit texanischer Freundlichkeit aufgenommen. Doch es sind harte Wochen für die Pianistinnen und Pianisten. Die Anforderungen an sie sind hoch. Von Runde zu Runde steigen Spannung und Adrenalinspiegel. Denn der Preisgekrönte tritt über Nacht ins internationale Rampenlicht. Ihm winken nicht nur 20 000 US-Dollar Preisgeld, sondern auch eine CD-Aufnahme, eine Konzerttour sowie ein Management für die nächsten drei Jahre. Eine Hauptfigur der Dokumentation ist der blinde 20jährige Nobuyuki Tsujii. Der junge Japaner spielte bereits mit zwei Jahren 'Jingle Bells' auf dem Kinderpiano, nachdem er die Melodie gehört hatte. Beim Wettbewerb überzeugt er unter anderem mit Beethovens Hammerklaviersonate sowie Frédéric Chopins 'Concerto No. 1'.
Di 14.02.2012 10:48 bis 11:18 (mdr)
Gesundheitsdokumentation, Deutschland 2006
Autor: Babette Ellen Kottkamp
Christian ist ein 1a Fußballspieler. Trotzdem wird er manchmal gehänselt, denn Christian schielt. Die blöden Sprüche ärgern ihn sehr. Damit ihn keiner mehr auslachen kann, hat derElfjährige beschlossen, sein schielendes Auge operieren zu lassen. In der Augenklinik Ulm soll der Eingriff unter Narkose gemacht werden. Aber bis es soweit ist, müssen noch ein paar Untersuchungen durchgeführt werden, von denen abhängig ist, ob Christian mit der Operation auch tatsächlich geholfen werden kann. In der Klinik erfährt er, wie die Operation durchgeführt werden soll. Die beiden Muskeln, die Christians Auge rechts und links halten und bewegen, müssen korrigiert werden. Das ist zwar kein großer Eingriff, aber das Auge ist ein sehr empfindliches Organ, das sich selbst von einem Staubkorn reizen lässt. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Christian ein wenig mulmig zumute ist. Wird die Operation auch wirklich seine Erwartungen erfüllen? Wie wird es sein, wenn er danach das erste Mal in den Spiegel blickt? Und wird er dann endlich vor den ständigen Hänseleien seine Ruhe haben?
Di 14.02.2012 20:15 bis 21:00 (1plus)
Mi 15.02.2012 18:45 bis 19:30 (1plus)
Do 16.02.2012 12:30 bis 13:15 (1plus)
Jedes zehnte Kind in Deutschland wird zu früh geboren - Tendenz: weiter steigend. Die Gründe für den Zuwachs liegen ausgerechnet im medizinischen Fortschritt. Fluch oder Segen - heute überleben 90 von 100 zu früh geborenen Säuglingen - jedes sechste bleibt allerdings behindert. Der Film 'Der Kampf um die Kleinsten' begleitet den Kinderarzt Dr. Holger Wiedemann und die Krankenschwester Jennifer Dettmann bei ihrer Arbeit auf der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation im AK Altona in Hamburg. Oft geht es um Leben und Tod, um Gesundheit oder lebenslange Behinderung. Eine große Belastung für die Eltern und eine schwere Verantwortung für den Arzt. Der Umgang mit Kindern, die in der 22. und 23. Woche geboren wurden, liegt in Deutschland in einem gesetzlichen Graubereich: Ihr Leben muss nicht um jeden Preis erhalten werden. In solchen Fällen spricht Dr. Wiedemann mit den Eltern, wie sie gegebenenfalls mit Behinderungen zurechtkommen würden. 'Wenn Eltern ein Kind unbedingt haben wollen, dann versucht man eben auch alles zu tun, was medizinisch möglich ist.' Aber er hat auch schon durchaus Fälle erlebt, wo die Eltern auf gar keinen Fall ein behindertes Kind wollten, und dann wird es oft sehr schwer, auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten. Eine Arbeit im täglichen Ausnahmezustand: Ab der 24. Schwangerschaftswoche müssen alle Mittel der Intensiv-Versorgung genutzt werden, um das Leben eines Kindes zu erhalten, egal zu welchem Preis für das Kind oder für die Eltern. Der Film begleitet Dr. Wiedemann nicht nur bei seiner aufreibenden Arbeit, sondern auch in seiner Familie: Er ist verheiratet mit einer Intensiv-Kinderkrankenschwester, die er vor einigen Jahren auf der Station kennen gelernt hat. Die beiden haben drei Kinder. Auf derselben Station wie Dr. Wiedemann arbeitet auch Schwester Jennifer Dettmann. Auch sie macht ihre Arbeit mit großer Leidenschaft.
Di 14.02.2012 21:00 bis 23:30 (zdf_neo)
(Scent Of A Woman/Scent of a Woman)
Drama, USA 1992
Regie: Martin Brest
Autor: Bo Goldman, Cesare Zavattini, Ruggero Maccari, Dino Risi, Giovanni Arpino
Musik: Thomas Newman
Kamera: Donald E. Thorin
Um seine Urlaubskasse aufzubessern, hat der Schüler Charlie einen Job als Aufpasser des blinden, alternden Army-Colonels Frank Slade angenommen, während dessen Pflegefamilie einen Wochenendausflug unternimmt. Was nach einem entspannten Wochenende und leicht verdientem Geld klingt, wird für Charlie sehr schnell zu einem unvergesslichen Abenteuer, denn der agile Frank hat einen Plan. Er will das freie Wochenende in New York City verbringen, mit jeder Menge Whisky, schnellen Autos und schönen Frauen. Was Charlie nicht ahnt, nach diesem ausschweifenden Wochenende will Frank seinem Leben ein Ende setzen. Dank eines Stipendiums kann der talentierte Charlie Simms die renommierte Baird-School in Vermont besuchen. Zurzeit hat er aber ein großes Problem, denn nach dem Thanksgiving-Wochenende wartet ein großes Schultribunal auf ihn. Charlie hat einen bösen Schulstreich seiner wohlhabenden Klassenkameraden beobachtet und soll nun öffentlich die Namen der Übeltäter preisgeben. Andernfalls will der Direktor ihn der Schule verweisen. Als wäre das nicht genug Sorge, muss Charlie an dem Wochenende arbeiten. Karen Rossi sucht einen Aufpasser für ihren blinden Onkel, damit sie mit dem Rest ihrer Familie verreisen kann. Der blinde Ex-Colonel Frank Slade ist nicht gerade ein sympathischer, hilfsbedürftiger Rentner, sondern ein boshafter, cholerischer Zyniker, der keine Gelegenheit auslässt, seine Mitmenschen zu demütigen. Und er erkennt sehr schnell, dass er mit Charlie leichtes Spiel haben wird. Frank hat einen Plan, er will das Wochenende in New York City verbringen und noch einmal richtig auf die Pauke hauen. Ehe Charlie sich versieht, sitzt er mit Frank im Flugzeug nach New York. Dort angekommen, beginnt ein Wochenende mit schnellen Autos und schönen Frauen, furiosen Tango-Tänzen und wilden Wortgefechten. Und ganz nebenbei gibt Frank seinem verblüfften 'Schüler' immer wieder Lektionen in Sachen Menschenkenntnis, Frauen und Lebensführung. Am zweiten Tag läuft das ungleiche Duo unangemeldet zum Thanksgiving-Essen bei Franks Bruder ein.
Di 14.02.2012 22:40 bis 23:05 (Kultur)
Spielfilm, Tschechien 1996
Autor: Miroslav Janek
Wie Nicolas Philibert mit seinem Film 'Das Reich der Gehörlosen' über schwerhörige Menschen hat Miroslav Janek mit 'Blind' einen poetischen Film über die Welt der Blinden gedreht. In einer Prager Blindenschule gefilmt, zeigt die Reportage das intensive Leben sehbehinderter Kinder. Ständig werden wir dazu gebracht, unser Verhältnis zur Welt zu hinterfragen. Die Kinder machen uns mit ihren vielfältigen Erfahrungen vertraut: in Schreiben und Musizieren, im Kontakt mit der Natur und in Fotografie.
Mi 15.02.2012 13:30 bis 15:00 (SWR)
TV-Familienkomödie, Deutschland 2005
Regie: René Heisig
Autor: Dorothee Schön
Musik: Philipp Kölmel
Kamera: Peter Nix
Gustav Tobel (Heinz Baumann) Frank Fauster (August Zirner) Elisabeth Fauster (Eva Kryll) Noah Fauster (Florian Stetter) Maria (Marion Mathoi) Ira Wallenberg (Franziska Schlattner) Hannelore (Heidy Forster) Lina (Anna Schuhmacher) Schwester Walburga (Luise Deschauer) Bestatter (Stefan Merki) Heimleiter (Bruno Reinecker) (Franziska Schlattner), liegt ihm derweil in den Ohren, dass er bei seiner Ehefrau endlich 'reinen Tisch' machen soll. Als wären das nicht genug Sorgen, erhält Frank mitten in den Vorbereitungen zu seinem 50. Geburtstag einen überraschenden Anruf von einem Altenstift: Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn vor seinem Tod noch einmal sehen. In dem Seniorenheim findet der verdutzte Frank jedoch keinen sterbenskranken Greis vor, sondern einen ziemlich rüstigen älteren Herrn. Was er nicht ahnt: Gustav (Heinz Baumann) ist gar nicht sein Vater, sondern ein Landstreicher, der es sich im Bett des Verstorbenen bequem gemacht hat. Da Gustav den Irrtum nicht aufklärt, nimmt Frank ihn mit nach Hause. Elisabeth und Noah finden ihren vermeintlichen 'Schwiegervater' und 'Opa' auf Anhieb sympathisch. Mit seinen eigenwilligen Ratschlägen bringt der charmante Landstreicher das biedere Familienleben der Fausters gehörig ins Wanken. Es gibt für Gustav, der sich in seiner Rolle pudelwohl fühlt, nur ein Problem: zu Franks großer Geburtstagsfeier wird auch seine Mutter Hannelore (Heidy Forster) erwartet. Um nicht als Hochstapler entdeckt zu werden, erzählt Gustav seiner 'Ex-Frau', ein Schauspieler zu sein, der Frank für einen Abiturscherz Noahs verschaukeln soll. Zunächst spielt die alte Dame mit. Doch es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit im Rahmen der überaus turbulenten Geburtstagsfeier ans Licht kommt. Still und heimlich verlässt Gustav das chaotische Fest. Zunächst herrscht große Aufregung am Familientisch. Aber schließlich wird der ganzen Familie klar, dass sie es erst mit Hilfe des gewitzten Gustav geschafft haben, ihre familiären Probleme zu überwinden. Nur: wo ist Gustav jetzt?
Heinz Baumann ("Gustav Tobel") - August Zirner ("Frank Fauster") - Eva Kryll ("Elisabeth Fauster") - Florian Stetter ("Noah Fauster") - Marion Mathoi ("Maria") - Franziska Schlattner ("Ira Wallenberg") - Heidy Forster ("Hannelore")
Fr 17.02.2012 10:30 bis 11:15 (ZDF)
Krimiserie, Deutschland 2008
Regie: Käthe Niemeyer
Autor: Paul Jan Milbers, Michael Pohl
Kamera: Bernhard Wagner
Der Pfleger der Seniorenresidenz Rosenstift, Gerd Ruge, ist vergiftet aufgefunden worden, und die beiden Rosenheim-Cops Korbinian Hofer und Christian Lind begeben sich auf Tätersuche. Bei den Ermittlungen kommen einige Ungereimt-heiten im Umfeld des Pflegers zu Tage. Gerd Ruge war offensichtlich ein roher, sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Patienten, unbeliebter Mann. Zudem stand Ruge im Verdacht, sich durchaus auch am Eigentum der Senioren zu bedienen. So finden Hofer und Lind im Schreibtisch des Toten Schmuck, der einer älteren Bewohnerin des Stifts, Marlene Maurer, gehört, die vor Jahrzehnten Hofers Lehrerin war. Bei einem Besuch in ihrem Zimmer treffen sie die ältere Frau gemeinsam mit ihrer Stiefschwester Vera von Streb, die ebenfalls wenig Gutes über den Toten zu berichten weiß. Rasch finden Hofer und Lind heraus, dass Ruge zu Lebzeiten seinen Chef Dr. Brahms mit fehlerhaften Abrechnungen erpresste, denn der hatte für verstorbene Bewohner weiterhin Gelder kassiert. Hat Brahms sich mit dem Mord einen Erpresser vom Hals geschafft? Zu den Verdächtigen gehört auch die attraktive Krankenschwester Carmen Hübner, die im Nebenjob als Tänzerin in einem zweifelhaften Nachtclub jobbt. Ruge war in jenem Nachtclub ein häufig gesehener Gast und wusste um das Doppelleben seiner Kollegin. Als er sie deswegen unter Druck setzte, kam es zum Streit mit Residenzarzt Dr. Weisser, der ebenfalls ein Auge auf die hübsche Carmen Hübner geworfen hatte und sie vor Ruge beschützen wollte. Oder war es gar Nachtclubbesitzer Rico Landuris, der die beliebte Tänzerin nicht verlieren wollte? Aber Hofer und Lind machen eine ganz nebensächlich scheinende Entdeckung, die den Fall plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Vorabend-Krimiserie über die Arbeit der beiden Kriminalhauptkommissare Ulrich Satori und Korbinian Hofer (Joseph Hannesschläger). Während Ulrich ein moderner, cooler Großstadtermittler ist, gibt Korbinian das bayrische Urviech. Er betreibt nebenbei mit seiner Schwester Marie, die sehr aktiv in der Kommunalpolitik mitarbeitet, einen Bauernhof.
Joseph Hannesschläger ("Korbinian Hofer") - Tom Mikulla ("Christian Lind") - Marisa Burger ("Miriam Stockl") - Max Müller ("Michael Mohr") - Alexander Duda ("Polizeidirektor Gert Achtziger") - Maren Schumacher ("Dr. Ursula Kern") - Josef Hannesschläger ("Kriminalhauptkommissar Korbinian Hofer")
Fr 17.02.2012 14:45 bis 15:30 (1festival)
Sa 18.02.2012 07:45 bis 08:30 (1festival)
Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Jan Kerckhoff
Ein Film Jan Kerckhoff Wissenschaftler weltweit haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, eine der letzten großen Fragen der Menschheit zu beantworten: Wie können wir alt werden und dabei jung bleiben? Ein winziger unscheinbarer Wurm könnte ihnen dabei helfen. Sein Name: C. elegans. Forscher haben den Wurm genetisch manipuliert. Jetzt wird er sechs Mal so alt wie seine natürlichen Artgenossen und ist dabei fit wie ein Turnschuh. Übertragen auf den Menschen entspräche das einem Alter von 500 Jahren. Fliegen wiederum wurden aus roten Trauben gewonnene Substanzen verabreicht. Die Tiere wurden immerhin noch um ein Drittel älter. Ob Wurm, Fliege, Maus oder Mensch: Das Altern hat etwas mit dem Erbgut zu tun. Gene altern oder werden geschädigt. Können wir diese Prozesse beeinflussen oder gar aufhalten? Dies sind spannende Fragen der Forschung - und sie bieten Ansatzpunkte für Geschäftemacher. Eine grundlegende Erkenntnis der Forscher: Wir werden alle mit Genen unterschiedlicher Qualität geboren. Entscheidend ist jedoch, wie jeder seine Gene durch seinen Lebens- und Ernährungsstil pflegt und erhält. Noch gibt es die ultimative Pille gegen das Altern nicht, doch jeder Einzelne kann etwas tun, um sein genetisches Potenzial für ein langes und gesundes Leben auszuschöpfen.
Fr 17.02.2012 15:30 bis 16:15 (1festival)
Sa 18.02.2012 08:30 bis 09:15 (1festival)
Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Christiane Streckfuß
Das menschliche Gehirn ist die vermutlich komplexeste Materie im Universum. Es sorgt für einen reibungslosen Ablauf aller wichtigen Körperfunktionen, und es ist Sitz unserer Gedanken und Gefühle, unserer Persönlichkeit. Nichts fürchten wir mehr als seinen Verfall, vor allem, wenn wir alt werden. Hirnforscher weltweit konzentrieren sich auf das alternde Gehirn. Zwar ist auch dieses Organ unseres Körpers einem natürlichen Alterungsprozess unterworfen, doch es besitzt auch die besondere Fähigkeit zur lebenslangen Veränderung und Anpassung. Die Wissenschaftler sind fasziniert von dieser sogenannten Plastizität. Im Laufe der Entwicklung des Gehirns bilden seine etwa 100 Milliarden Nervenzellen ein komplexes Netzwerk aus. In Experimenten untersuchten Forscher die Unterschiede zwischen jungen und alten Gehirnen. Ein Ergebnis: Was den Alten an Schnelligkeit verloren geht, können sie durch überlegtes Handeln oft ausgleichen. Vielleicht sind altersbedingte Verschlechterungen der Gehirnleistung nur auf eine Unterforderung des Gehirns zurückzuführen. Versuche mit Ratten scheinen darauf hinzuweisen. Erkrankungen des Gehirns können seine Leistungsfähigkeit vermindern, es sogar zerstören. Gefürchtet ist vor allem die Alzheimer-Demenz. Doch es gibt Hoffnung, denn Wissenschaftler arbeiten erfolgreich an einer Impfung gegen Alzheimer. Dadurch könnte der Verfall des Gehirns gestoppt werden. Das Altern unseres 'Königs-Organs' ist, wie das Altern des gesamten Organismus, abhängig von der individuellen genetischen Ausstattung. Eine aktive und gesunde Lebensführung kann helfen, das genetische Potenzial optimal zu nutzen.
Fr 17.02.2012 16:15 bis 17:00 (1festival)
Sa 18.02.2012 09:15 bis 10:00 (1festival)
Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Julia Benkert
Hormone sind die Boten des Lebens und der Liebe. Testosteron und Östrogen machen uns zu Mann und Frau, stimulieren unsere Lust. Sie sorgen dafür, dass wir uns schön und begehrenswert fühlen. Doch mit zunehmendem Alter stellt der Körper die Produktion der Sexualhormone ein, die Quelle von Lust und Attraktivität versiegt. Kann die moderne Medizin das Fehlende nicht einfach ersetzen? Die Dokumentation begibt sich auf die Suche. Die Forschungsergebnisse sind irritierend. Die Schönmacher für Haut und Haare, die Östrogene, fördern zwar die Regenerierung der Zellen, aber Zellteilung kann auch böse Folgen haben - Krebs. Ein teures Anti-Aging-Institut bietet maßgeschneiderte Hormontherapien an. Testosteron als Gel soll Bäuche straffen und die Libido steigern. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften für Leichtathletik nennt man das anders: Testosteron ist nichts anderes als Doping! Gefährlich auch, weil es die Aggressivität steigert. Gibt es nicht doch ein Mittel, das keine Nebenwirkungen hat? Die Recherchen führen zu der Brasilianerin Dinah Rodrigues, Begründerin der Hormon-Yoga-Therapie. Spezielle Übungen sollen die körpereigene Hormonproduktion anregen. Und dann am Ende noch eine Entdeckung: 'Man ist, was man isst'. Fettzellen verwandeln männliche Hormone in weibliche, diese regen die Zellteilung an, noch mehr Fettzellen entstehen. In dem kleinen italienischen Ort Campodimele, dem 'Dorf der Hundertjährigen' recherchiert Julia Benkert, was sich dagegen tun lässt.
Sa 18.02.2012 08:30 bis 09:00 (NDR)
(Die Reportage)
Autor: Michael Höft
Schon früh ist Urlauber Jürgen Hartwig auf den Beinen, der Kampf um die besten Sonnenliegen treibt den Rentner morgens aus den Federn. Der 71-jährige Ex-Polizist gehört mit seiner Frau Christel zur ständig größer werdenden Gruppe von Senioren, die regelmäßig der kalten Jahreszeit in ihrer Heimat entfliehen. Etwa 50.000 Rentner verbringen inzwischen die Wintermonate im warmen Süden. Besonders günstig sind solche Langzeitferien in der Türkei. Oft ist ein Mittelklassehotel mit Vollpension nicht viel teurer als die Selbstversorgung zu Hause. Jürgen Hartwig und seine Frau zahlen in ihrer Ferienanlage in Side ungefähr 25 Euro am Tag für Unterkunft, Vollpension und Getränke - alles inklusive. Die meisten Überwinterer sind über 70 Jahre alt. Darauf hat sich die Touristikbranche im Ferienort eingestellt. Ein Arzt kümmert sich täglich um die deutschen Gäste: Kreislaufkollaps, Schlaganfall und Herzinfarkt sind an der Tagesordnung. Fast täglich müssen Touristen ins örtliche Krankenhaus überwiesen werden. In jeder Wintersaison sterben in Side zwischen zehn und 20 Langzeiturlauber. Doch viele Touristen hält das gute Wetter und das häufige Schwimmen im Meer noch recht fit. Winterinfekte seien hier so gut wie ausgeschlossen, meint Jürgen Hartwig. Sich sonnen, wenn andere frieren und dann noch gut versorgt werden - das sei schon immer sein Traum gewesen. Autor Michael Höft hat deutsche Rentner in ihrer Hotelanlage an der türkischen Riviera besucht.
Sa 18.02.2012 11:30 bis 12:00 (BRalpha)
(alpha-Campus Vorlesung)
Prof. Dr. Frieder R. Lang
Bildungsprogramm, Deutschland
Das Hochschulmagazin aus Bayern beleuchtet, was in Forschung und Lehre an den Universitäten und Fachhochschulen des Freistaats gerade interessant ist. Die Sendung bietet ausserdem Tipps und Informationen zum Studienalltag und Hintergrundanalysen zu Hochschul- und Weiterbildungsthemen.
Sa 18.02.2012 16:30 bis 17:00 (hr)
Mo 20.02.2012 08:30 bis 09:00 (hr)
(Horizonte)
Gesellschaftsreportage, Deutschland 2011
Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard
Autor: Benedikt Fischer
William Geier hat verloren. Der 37-Jährige hatte vor Gericht geklagt. Er möchte endlich raus aus dem Heim und zum ersten Mal in seinem Leben in eine eigene Wohnung ziehen. Dafür benötigt er persönliche Assistenz - eine 24-Stunden-Betreuung, denn als spastisch gelähmter Mensch ist er körperlich so stark behindert, dass er weder selbstständig essen und trinken, noch auf die Toilette gehen kann. Sein ganzes Leben hat er in Heimen verbracht - nicht in schlechten. Doch zu seiner Behinderung, die ihn abhängig von anderen Menschen macht, kommt die Abhängigkeit von den Abläufen im Heim: Er kann nicht trinken, wenn er Durst hat, kann nicht essen, wenn er Hunger hat, sondern wenn es Zeit dafür ist oder jemand vom Pflegepersonal Zeit für ihn hat. In einer eigenen Wohnung mit 'persönlicher Assistenz' wäre das anders. Dass dies die Steuerzahler ein paar Tausend Euro mehr im Monat kosten soll, macht ihm schwer zu schaffen. Luxus oder Menschenrecht? 'Ich weiß doch nicht, wie lange ich leben werde, aber ich möchte wenigstens mal damit anfangen', erklärt William Geier, der geistig topfit ist und sich besser ausdrücken kann als so mancher Nichtbehinderte. Er geht vor Gericht in Berufung und wird weiterkämpfen, solange die Kraft reicht, wie er sagt. Der Film zeigt den Kampf von William Geier um ein besseres Leben und um mehr Menschenwürde. Dabei drängen sich grundsätzliche Fragen auf: Wie viel darf ein Behinderter kosten? Und was ist das Recht auf selbstbestimmtes Leben wert, wenn behinderte Menschen sich das - wenn überhaupt - nur mühsam und demütigend erkämpfen müssen vor Gericht? Oder kann sich die Gesellschaft, angesichts leerer Kassen und Harzt IV, dieses mühsam erkämpfte Recht einfach nicht mehr leisten?
So 19.02.2012 11:45 bis 13:20 (Pro7)
Mo 20.02.2012 09:20 bis 10:55 (Pro7)
Jugendfilm, Deutschland 1999
Regie: Hans Christian Schmid
Autor: Michael Gutmann, Benjamin Lebert
Musik: Christoph Kaiser, Kai Fischer
Kamera: Sonja Rom
Der 16-jährige Benjamin ist halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Das Internat ist seine letzte Chance, das Abitur doch noch zu bekommen. Er teilt das Zimmer mit Janosch, der sein bester Freund wird und ihn ganz normal behandelt. Doch dann verknallen sich beide in die süße Malen und werden zu Konkurrenten.
So 19.02.2012 15:30 bis 17:00 (Bibel)
(The Blind Flyers)
Familienfilm, Deutschland 2004
Autor: Helmut Dziuba
Musik: Christian Steyer
Kamera: Peter Ziesche
Dieter Montag ("Onkel Leo") - Dominique Horwitz ("Herr Karl")
Marie und Inga sind lange schon beste Freundinnen und eigentlich wie alle Mädchen ihres Alters. Nur in einer Beziehung unterscheiden sich die 13-Jährigen von den anderen: Beide sind blind und leben im Internat einer Schule für Sehbehinderte. Beide lieben sie Musik und bewerben sich für eine Schülerband in der Stadt, die Verstärkung für einen TV-Wettbewerb sucht. Von ihrem Talent zwar beeindruckt, finden die Jungs blinde Mädchen leider nicht medientauglich. Marie lässt sich jedoch von der Abfuhr der ›Guckis‹ nicht deprimieren. Ihr bislang klar geregeltes Leben verändert sich erst, als sie einen jungen Russlanddeutschen in der Schulsternwarte vor der Polizei versteckt. Herbert will - ohne Erlaubnis des Vaters - zurück in seine Heimat Kasachstan. Marie möchte ihm gern helfen, aber 500 Euro für die Heimreise sind eine Menge Geld. Verdienen möchten sie es mit Straßenmusik. Sie haben Erfolg, doch ihre Einnahmen werden von Herberts Clique geklaut. Schließlich wagen die drei einen neuen Anlauf: Heimlich wollen sie ein Musik-Video produzieren und sich als »Die Blindgänger« am TV-Wettbewerb beteiligen. Aber erneut macht ihnen Herberts kriminelle Vergangenheit einen Strich durch die Rechnung. In der fast ausweglosen Situation bekommt Marie unerwartet Hilfe von Herrn Karl, dem Internatsbetreuer. Mit seiner Unterstützung ist das Band bis zum Einsendeschluss vielleicht doch noch zu schaffen. Ein einfühlsames Plädoyer für den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
So 19.02.2012 17:30 bis 18:00 (ARD)
Mi 22.02.2012 07:45 bis 08:15 (1extra)
Gesellschaftsreportage, Deutschland
Autor: Jule Sommer, Udo Kilimann, Jule Sommer
Eine Familie im Schock: Der 72-jährige Vater ist nach einem schweren Schlaganfall bettlägerig. Im Krankenhaus hat er sich soweit erholt, dass er ansprechbar ist, aber sich alleine versorgen, waschen, zur Toilette gehen kann er nicht, und es ist nicht klar, ob er seinen Alltag jemals wieder selbständig wird verrichten können. Schon in zwei Wochen soll er aus dem Krankenhaus entlassen werden, womit die Familie plötzlich in eine Extremsituation rutscht: Die Kinder und die Ehefrau wollen die tägliche Pflege des Vaters selbst schaffen, auch wenn sie bisher noch keine Erfahrungen damit haben. Das Krankenhaus lässt die Familie nicht alleine. In der Großklinik Bergmannsheil in Bochum haben sie Unterstützung durch einen sogenannten Pflegecoach bekommen. Christiane Olthoff-Struck fängt bereits auf der Station an, der Familie Anleitungen im Umgang mit dem bettlägerigen Vater zu geben: Wie kann der korpulente Mann aus dem Bett in den Rollstuhl gehoben werden? Welche Ernährung und Medikamente sind wichtig? Wie funktionieren Waschen und Hygiene? Nach der Entlassung besucht Schwester Christiane die Familie auch zu Hause, berät beim behindertengerechten Umbau und vermittelt eine Selbsthilfegruppe. Trotz der Pflegetrainerin kommt es immer wieder zu Tränen, Frust, Ärger, Verzweiflung. 24 Stunden Pflege zu Hause ist ein Knochenjob. Aber es gibt auch schöne Momente, wenn Papa sich nach dem Rasieren und Zähneputzen wohl fühlt und dankbar lächelt. Die gemeinsame Aufgabe stärkt den Familienzusammenhalt. Letztendlich ist sich die Familie sicher: Papa soll auf keinen Fall ins Heim. So lange es irgend geht, möchten seine Angehörigen die Pflege zu Hause schaffen.
So 19.02.2012 20:15 bis 21:45 (1festival)
Di 21.02.2012 01:35 bis 03:05 (1festival)
TV-Krimi, Schweden, Deutschland, England 2010
Regie: Mikael Marcimain
Autor: Lars Lundström
Kamera: Jallo Faber
Ein Liebespaar zieht sich in eine lauschige Strandhütte zurück. Kurz darauf zerreißt eine Detonation das Holzhaus. Die Polizei entdeckt zwei verkohlte Leichen, die kaum zu identifizieren sind. Im Handschuhfach eines in der Nähe geparkten Sportwagens findet sich der Führerschein des Autobesitzers. Peter Adler, ein wohlhabender Geschäftsmann aus Ystad, identifiziert die Tote aus dem Strandhaus als seine Frau Nina. Die Identität der männlichen Leiche bleibt zunächst ungeklärt. Erst nach einer zahntechnischen Untersuchung steht fest, dass es sich bei dem Toten um Martin Rittner handelt - Adlers Nachbar und Geschäftspartner. Wallander bleibt nicht verborgen, dass Adler eine Affäre mit Rittners attraktiver Lebenspartnerin Kim Kristensen hat. Ein Stapel Akten aus dem Wirtschaftsdezernat belegt zudem, dass Adler und Rittner in illegale Geschäfte verwickelt waren, die ihnen aber nie nachgewiesen werden konnten. Wallander ist überzeugt, dass Adler seinen Teilhaber ermordete, doch dieser Verdacht bestätigt sich nicht. In den Fokus der Ermittlungen gerät stattdessen der obdachlose Alkoholiker Oscar, der am Tatort gesehen wurde. Als dieser ermordet aufgefunden wird, steht der Kommissar vor dem Nichts. Es ist, als jage er ein Gespenst - nur durch puren Zufall ergibt sich eine neue Spur: Jörgen, der autistische Sohn einer Nachbarin des Strandhauses, hat eine besondere Marotte: Penibel notiert er alle Kennzeichen vorbeifahrender Autos. Ein Indiz auf der endlosen Liste des scheuen Jungen gibt dem Fall die entscheidende Wende. - Kurt Wallander muss in diesem stimmungsvollen Krimi ein Gespinst aus Eifersucht, Habgier und Intrigen entwirren. Die Ermittlungen führen den nordischen Kult-Kommissar in die mondäne Upper-Class von Ystad. Neben dem schwedischen Schauspieler Krister Henriksson, der dieser gebrochenen Figur seinen Stempel aufgedrückt hat, spielt Lena Endre, bekannt durch den Arthouse-Erfolg 'Musik für Hochzeiten und Begräbnisse'.
Krister Henriksson ("Kurt Wallander") - Lena Endre ("Katarina Ahlsell") - Stina Ekblad ("Karin Linder") - Mats Bergman ("Nyberg") - Douglas Johansson ("Martinsson") - Nina Zanjani ("Isabell") - Sverrir Gudnason ("Pontus")
So 19.02.2012 23:45 bis 24:00 (RTL)
Reportagemagazin, Deutschland 2012
In dieser Reihe wird jede Woche eine menschliche Geschichte in den Mittelpunkt gestellt, die besonders faszinierend und spannend ist. Dabei handelt es sich um alle Bereiche unseres Lebens - ob Gesundheit oder Wissenschaft, Kultur oder Technik. Jedes Thema wird auch übergeordnet betrachtet.
Mo 20.02.2012 07:15 bis 08:35 (mdr)
TV-Komödie, Deutschland 1996
Autor: Klaus Brandt
Musik: Sebastian Krummbiegel
Der Rentner Hermann Grothe hat das große Los gezogen. Zusammen mit zwei Freunden hat er den Jackpot geknackt. Jetzt wollen sie unter südlicher Sonne das Leben genießen. Vorher möchte Hermann seine Lieben an dem unerwarteten Reichtum teilhaben lassen, jedoch nur, wenn sie einen Test bestehen. Deshalb steht er plötzlich mit Sack und Pack im Wohnzimmer von Hermine und Moritz und verkündet, dass er von nun an bei ihnen wohnen wird. Aber Hermine und Moritz haben ganz andere Sorgen, als sich über Hermanns Besuch zu freuen. Tochter Janine bereitet ihnen viel Ärger, der auch noch viel Geld kostet. Das Gästezimmer musste längst getrennten Schlafzimmern weichen. Wo soll Hermann also bleiben? Moritz hat die Lösung schon vor Augen: ein Altersheim. Als Janine ein millionenschweres Sparbuch bei Hermann entdeckt, wird auf einmal alles anders. Hermann soll nun das schönste Zimmer bekommen und Hermine und Moritz freuen sich plötzlich über seinen Besuch. Doch lange hält die Freudenstimmung nicht an, denn Hermann durchschaut seine Kinder schnell. Das Sparbuch stammt zum Entsetzen von Hermine und Moritz aus der Inflationszeit, die Millionen darauf sind wertlos. Hermann soll jetzt wieder ins Altersheim. Nun erst erzählt Hermann seinen überraschten Kindern, dass er tatsächlich Millionär ist. Obwohl Hermine und Moritz den Test nicht ganz überstanden haben, sorgt Hermann für die Lösung ihrer finanziellen Probleme, um sich dann auf den Weg nach Mallorca zu machen. Lustspiel mit Herbert Köfer, Helga Piur und Günter Schubert über einen Lottogewinn, ein altes Sofa und ein Bild mit einem röhrenden Hirsch und davon, wie Opa Hermann seine Kinder auf die Probe stellt.
Herbert Köfer ("Hermann Grothe") - Helga Piur ("Hermine Seidelmann") - Günter Schubert ("Moritz Seidelmann") - Ingeborg Krabbe ("Polizeiobermeisterin Wildstein") - Erhard Köster ("Franz") - Bruno Carstens ("Christian") - Ernst Georg Schwill ("Eberhard Spengler")
Mo 20.02.2012 20:15 bis 21:45 (RBB)
TV-Komödie, Österreich, Deutschland 2009
Regie: Wolfgang Murnberger
Autor: Gabriel Castaneda, Uli Brée
Rochus Siwak, genannt Rocco, ist ein ziemlich erfolgloser Rockmusiker und Lebenskünstler. In einem Seniorenheim soll er eine Haftstrafe als sozialen Dienst ableisten. Schon bald gerät er mit der Heimleitung und dem Pflegepersonal heftig aneinander. Insbesondere die resolute, aber durchaus attraktive Schwester Marina ist nicht bereit, sich von dem Schlitzohr Rocco auf der Nase herumtanzen zu lassen. Dieser erkennt aber allmählich, dass es sich durchaus lohnen kann, die alten Menschen ernst zu nehmen. Ein Erkenntnisprozess, der schließlich in der Gründung einer Rockband mit den alten Leuten mündet. Das wiederum bringt bei der Heimleitung das Fass zum Überlaufen. Rocco muss gehen. Nun drohen Festnahme und Haft. Vorher jedoch will er unbedingt noch an dem wichtigen Band-Contest, einer Talentshow für 'Nachwuchsbands', teilnehmen. Schützenhilfe erhält er dabei von Schwester Marina, die inzwischen ihr Herz für Rocco entdeckt hat und ihn bei sich zu Hause versteckt. Mit der Cover-Version des berühmten Songs 'Live is Life' schlägt die Rentnerband alle Rekorde. Eine berührende Komödie über alte und junge Menschen, die ihre echten und ihre seelischen Krücken wegschmeißen und ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen.
Jan Josef Liefers ("Rocco Siwak") - Joachim Fuchsberger ("Degenhard Schagowetz") - Ursula Strauss ("Schwester Marina") - Bibiana Zeller ("Sissi Hopf") - Hans-Michael Rehberg ("Herr Klüger") - Michael Schönborn ("Viktor Hopf") - Libgart Schwarz ("Josefine Stolz") - Petra Morzé ("Frau Glück")
Mo 20.02.2012 23:30 bis 24:00 (1extra)
Gesellschaftsreportage, Deutschland
Autor: Domenica Berger, Willem Konrad
Wie ist das Leben in einem Seniorenheim, wie fühlt es sich an, wenn das Leben plötzlich von anderen geregelt wird? Liegt eine bleierne Decke der Langeweile über allen Betten? Sieben Tage lang sind die Autoren Domenica Berger und Willem Konrad in eine für sie völlig unbekannte Welt eingetaucht, haben ein Zimmer im Altenheim bezogen und sieben Tage zwischen Gymnastikstunden, Rätselnachmittagen und Kaffee und Kuchen verbracht. Sie haben Freundschaft geschlossen, mit Elfriede Rocksien, 94 Jahre alt, Zimmer 105. Frau Rocksien ist für eine Woche die Zimmernachbarin von Domenica Berger. Mit der Seniorin gingen die Autoren zusammen zum Essen - morgens, mittags und abends. Immer pünktlich. Oder sie lieferten sich mit ihr und anderen Bewohnern einen Wettstreit beim Bowling an einer Spielekonsole. Sieben Tage im Altenheim werden für die Autoren zu einem Abenteuer: Sie tauchen in eine Welt ein, in der die Tage mal quälend lang sind und mal wie im Fluge vergehen. Ein Ort, an dem Liebe und Freundschaft genauso einen Platz haben wie das Sterben. Nach sieben Tagen war den beiden Autoren klar: Auch im Altenheim gibt es ein Leben.
Di 21.02.2012 20:15 bis 22:20 (Sat.1)
TV-Drama, Deutschland 2012
Regie: Thomas Nennstiel
Autor: Hardi Sturm
Kamera: Reiner Lauter
Rechtsanwältin Maria hat ein Verhältnis mit ihrem Boss Dr. Actis. Doch als sie eine echte Beziehung zu ihm will, blockt er ab. Kurz darauf hat Maria einen Unfall und bleibt querschnittsgelähmt. Actis hat keine Interesse mehr, sie in seiner Kanzlei zu behalten. Jetzt holt die ehrgeizige junge Frau zum Gegenschlag aus und zerrt ihn vor Gericht.
Stefanie Stappenbeck ("Maria Schwadorf") - Ronald Zehrfeld ("Matthias") - Hannes Jaenicke ("Dr. Georg Actis") - Christian Maria Goebel ("Dr. Frank") - Godehard Giese ("Bruno Schramm") - Leslie Malton ("Nina Schröder") - Roy Peter Link ("Arndt")
Mi 22.02.2012 00:30 bis 02:10 (BR)
Drama, Kanada, England, USA 2006
Regie: Marc Evans
Autor: Angela Pell
Musik: Broken Social Scene
Kamera: Steve Cosens
Auf einer Fahrt durch das verschneite Ontario nimmt der wortkarge Alex eine junge Anhalterin mit, die kurz darauf bei einem Unfall stirbt. Als Alex ihrer Mutter Linda die Todesnachricht überbringt, wird er mit einer Frau konfrontiert, die den Tod ihrer Tochter scheinbar völlig gleichgültig zur Kenntnis nimmt. Er realisiert, dass Linda eine Autistin ist und entschließt sich, bis zur Beerdigung zu bleiben. Der Engländer Alex saß wegen Totschlags im Gefängnis und reist nach seiner Entlassung auf den Spuren seiner Vergangenheit durch Kanada. Einzig die redselige und lebensfrohe Tramperin Vivienne schafft es, dem griesgrämigen Mann einige Sätze zu entlocken. Doch dann kommt es zu einem fatalen Unfall mit einem Lkw, bei dem Vivienne getötet wird. Alex, an dem Unfall unschuldig und nahezu unverletzt, sucht die Mutter der jungen Frau auf, um ihr die Nachricht zu überbringen. Er trifft auf eine überdreht wirkende Frau, die der Tod ihrer Tochter nicht zu berühren scheint. Viel wichtiger ist es Linda, dass ihr Gast den Müll vor die Tür trägt und die zahlreichen skurrilen Regeln einhält, nach denen sie ihr Leben genau geordnet hat. Allmählich versteht Alex, dass Linda eine Autistin ist. Er entschließt sich, bis zur Beerdigung Viviennes zu bleiben und lernt ihre Mutter in den folgenden Tagen kennen und respektieren. Und zunehmend beginnt der reservierte Brite, sein Leben wieder zu genießen. Mit einfühlsamen Bildern schildert Independent-Regisseur Marc Evans die Begegnung zweier gegensätzlicher Menschen und bietet einen Einblick in die Lebenswelt einer Autistin. Es ist dabei vor allem dem klugen Drehbuch der Debütantin Angela Pell und den ausgezeichneten Schauspielern zu verdanken, dass 'Der Geschmack von Schnee' Klischees in der Schilderung der bislang kaum erforschten Empathiestörung umgeht. In den Hauptrollen brillieren Alan Rickman mit minimalistischem Spiel, die 'Matrix'-Darstellerin Carrie-Anne Moss und Sigourney Weaver, die hier erfolgreich gegen ihr Image aus der 'Alien'-Serie anspielt.
Alan Rickman ("Alex Hughes") - Sigourney Weaver ("Linda Freeman") - David Fox ("Dirk Freeman") - Jayne Eastwood ("Ellen Freeman") - Callum Keith Rennie ("John Neil") - Carrie Anne Moss ("Maggie") - Julie Stewart ("Florence") - Selina Cadell ("Diane Wooton") - Emily Hampshire ("Vivienne Freeman") - James Allodi ("Clyde")
Mi 22.02.2012 20:15 bis 21:00 (SWR)
Reportage, Deutschland
Autor: Wolfgang Luck
Das Geld knapp, die Kinder weg, die Pflege schlecht. Viele Rentner können sich mit ihren Mini-Bezügen kein vernünftiges Altenheim in Deutschland leisten. Einige treffen eine radikale Entscheidung: Auf nach Thailand! Das Land lockt mit Luxusheimen zu Schnäppchen-Preisen. Lebensabend unter Palmen - klingt traumhaft. Aber ist es das auch? Für 'betrifft' begleitet Autor Wolfgang Luck eine Rentnerin aus Buxtehude beim Umzug nach Thailand und erlebt mit, wie sie statt in einer Seniorenresidenz auf einer schlammigen Baustelle ankommt. Luck besucht auch eine Luxuseinrichtung, in der es sich deutsche Rentner richtig gut gehen lassen. Auch für alzheimerkranke Patienten aus Deutschland gibt es jetzt 'Betreutes Wohnen' in Thailand. * Das Geld knapp, die Kinder weg, die Pflege schlecht. Viele Rentner können sich mit ihren Mini-Bezügen kein vernünftiges Altenheim in Deutschland leisten. Einige treffen eine radikale Entscheidung: Auf nach Thailand! Das Land lockt mit Luxusheimen zu Schnäppchen-Preisen. Lebensabend unter Palmen - klingt traumhaft. Aber ist es das auch? Für 'betrifft' begleitet Autor Wolfgang Luck eine Rentnerin aus Buxtehude beim Umzug nach Thailand. Er erlebt, wie sie statt in einer Seniorenresidenz auf einer schlammigen Baustelle ankommt und welche Schwierigkeiten es mit der medizinischen Versorgung vor Ort gibt. Er besucht aber auch eine Luxuseinrichtung, in der es sich deutsche Rentner gut gehen lassen. Freundliches Thai-Personal sei reichlich vorhanden und alte Menschen würden hier noch geehrt, verspricht der Betreiber der Anlage. Selbst für alzheimerkranke Patienten aus Deutschland gibt es jetzt 'Betreutes Wohnen' in Thailand. Der Chef der Einrichtung muss sich immer wieder gegen den Verdacht wehren, zu ihm würden alte Menschen abgeschoben, die in Deutschland keiner haben will. 'Bei uns profitieren alle: die Patienten, weil sie sehr gut versorgt werden und die Angehörigen, weil die Pflege viel billiger ist als in Deutschland. Und Thailand profitiert, weil hier Arbeitsplätze geschaffen werden'.
Mi 22.02.2012 23:15 bis 00:30 (arte)
(Dans la vie)
Drama, Frankreich 2007
Autor: Amel Amani, William Karel, Sarah Saasa
Musik: Verschiedene Gruppen
Kamera: Laurent Fénart
Esther ist von der Taille an querschnittsgelähmt und auf ständige Hilfe angewiesen. Die Haushaltshilfen, die ihr vielbeschäftigter Sohn Elie für sie aussucht, vergrault sie jedoch regelmäßig mit ihren Launen. Die alte Frau ist unglücklich und fühlt sich einsam, da ihr Mann schon gestorben ist. Am liebsten würde sie ihm ins Grab folgen, anstatt im Rollstuhl zu sitzen und von anderen abhängig zu sein. Als erneut eine Krankenschwester kündigt, stellt Elie die junge Sélima ein. Von nun an kümmert sie sich morgens und abends um Esthers Wohl und gewinnt das Vertrauen der alten Frau. Die Tagespflegerin Yvette dagegen mag Esther nicht leiden und es kommt bald zu einem heftigen Streit. Daraufhin kündigt Yvette und Sohn Elie weiß sich nicht mehr zu helfen. Da hat Sélima die rettende Idee: Ihre Mutter Halima, gläubige Muslimin und Hausfrau, hat tagsüber Zeit und könnte Esther zur Hand gehen. Elie stimmt zu und Sélima bringt ihre Mutter mit zu Esther. Für die alte Muslimin kommt die Arbeit gerade recht, will sie doch mit ihrem Mann Ali bald eine Pilgerfahrt nach Mekka machen, wofür sie Geld benötigt. Die Arbeit bei Esther stellt Halima jedoch vor ungeahnte Herausforderungen: Wie kocht man koscher? Essen Juden auch halal? Wie sich herausstellt, haben die zwei unterschiedlichen Frauen mehr gemeinsam als vermutet und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Doch Halima und ihr Mann sind mehr und mehr den Anfeindungen ihrer Gemeinde ausgesetzt, die die Freundschaft zu einer Jüdin mit Skepsis betrachten. Als Elie einen vorübergehenden Posten in einem Krankenhaus in einer anderen Stadt erhält, nimmt Halima Esther für einen Monat bei sich in der Wohnung auf. Die Freundschaft der Frauen wird auf eine harte Probe gestellt.
Sabrina Ben Abdallah ("Sélima") - Ariane Jacquot ("Esther") - Zohra Mouffok ("Halima") - Hocine Nini ("Ali") - Philippe Faucon ("Elie") - Houria Belhadji ("Danseuse") - Oumria Mouffok ("Sélimas Schwester") - Mohamed Chabane-Chaouche ("Frère de Sélima") - Roselyne Luccisano ("Yvette")