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kobinet-nachrichten
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Sabine Dittmann schrieb am 16.08.2010, 08:06
...haben die gleichen Bedürfnisse, das muss man dabei auch noch bedenken. Die einen kommen mit einem schmalen Rollstuhl auch noch durch enge WC-Türen. Der eine oder die andere kann noch aufstehen und ein paar Schritte gehen, da ist dann eine Stufe zwar unbequem, aber zu bewältigen. Oder eine enge WC-Kabine ohne Haltegriffe. Wie soll der Wirt einer Kneipe nun wissen, welcher Rollstuhlfahrer der Maßstab sein soll? Zumal er ja nur die kennt, die bei ihm ein- und ausgehen, also offensichtlich mehr oder weniger klar kommen?
Barrierefrei, das ist natürlich glasklar, ist wenn es für alle passt. Und zwar "selbständig" und "in der allgemein üblichen Weise". Also nicht durch die Hintertür oder mit Treppe rauf tragen.
Und: Reden hilft durchaus, nicht gleich, aber nach der Methode "steter Tropfen höhlt den Stein". Solche Argumente wie "wir müssen nicht umbauen, bei uns kommen eh keine Rollifahrer" kann man entkräften. Denn natürlich kommen Rollifahrer erst dann, wenn sie auch rein kommen. Oder "wir tragen den Rollstuhlfahrer auch die Stufen hoch", da bemühe ich gar nicht erst das Argument, dass auch mir das unangenehm ist. Sondern weise auf E-Rollstühle mit einem Leergewicht von 150 - 200 kg hin. Das bringt die Leute dann doch zum Nachdenken...
So richtig schnell ändert sich meist nichts. Aber je mehr Leute reden, desto besser.
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