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Leserbriefe.

Zu "Berlin-Botschafter an der Siegessäule", 15.08.2010 - 19:36 (zum Artikel).

Oliver Paul schrieb am 19.08.2010, 11:35

An der Siegessäule

Hallo liebe Freunde,

Die Präsentation der Personen ist eine gute Idee. Nur der Ort der Päsentation finde ich nicht so gut gewählt, grade an der Siegessäule kann nicht jeder rauf, oder wird da ein jetzt ein Aufzug eingebaut ?

Gruß aus Berlin.
Oliver Paul

S. Schmidt schrieb am 16.08.2010, 14:46

@ P. Patzig: Danke für's Beileid.

Hallo P. Patzig,
danke für's Beileid.
Aber diese Schmach, wenigstens im Fußball, muss ja nicht für immer bestehen bleiben. Es ist geradezu wie 'zurück auf Anfang'; und von da ab kann es nur BESSER werden, jedenfalls mit dem Fußball.
S. Schmidt

P. Patzig schrieb am 16.08.2010, 10:54

@ S. Schmidt

... und dann fliegt Aufsteiger FC St. Pauli auch noch aus dem DFB-Pokal – beim Viertligisten Chemnitzer FC. Beileid aus Berlin!


S. Schmidt schrieb am 16.08.2010, 08:27

Illusions'kunst'

Illusion scheint wirklich eine starke Anziehungskraft zu haben und das Vorgaukeln von Dazugehörigkeit (mit welchem Ziel und zu welchen Zwecken Zugehörigkeit, wird nicht mitgeteilt). So werden eigentlich unüberbrückbare Widersprüche, die in der Gesellschaft, noch einmal mehr zementiert, indem man sich gegenseitig vorgaukelt, gleich zu sein. Ob reicher Mann versus arme (arm gemachte) Frau.
Gegebenenfalls stehen an der zugetexteten und zugeklebten (zugemüllten) Siegessäule
der Arbeitsagentur'pate' und der von ihm in sein Wohl- / Schlechtwollen in Abhängigkeit gebrachte Mensch, der mit Hartz IV Almosen klarzukommen hat, nebeneinander.
Die Plakatierungsaktion trägt quasi dazu bei, so eine Art Eididei-und-Wallera in Berlin zu verbreiten, 'pip-pip-pip-Wir haben uns alle lieb'. Wobei die drängenden Probleme nicht gelöst werden, sondern in der gesellschaftlichen Versenkung verschwinden.
Wie in Hamburg. Ich sage nur Gängeviertel, Sankt Pauli, Das alte Land, Moorburg. Ach mensch, wir haben uns nicht alle gegenseitig lieb!
S. Schmidt.

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