S. Schmidt schrieb am 20.08.2010, 14:34
In die leer gemachten Betten im Sozialknast legen wir die Betreuer/innen, Heimleiterin, den Heimleiter; tagsüber können sich die ehemaligen, willfährigen 'Heimchen' dann in der Aussonderungseinrichtung aufhalten und alles auskosten, was sie uns bis dato zum Auskosten gegeben haben. Diesen Erfahrungswert können die Ex-Bewacher/innen dann ruhig bei Bewerbungen im Lebenslauf angeben. Schick!
Da auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt heutzutage ebenfalls es nicht (mehr) unüblich ist Angestellte und Arbeiter/innen zu knechten, bekommt der Ex-Anstaltsarbeiter den Job 'in freier Wildbahn' zuerst, der am längsten als Versuchsmensch in Aussonderungseinrichtung gelebt hat.
S. Schmidt.
Uwe Heineker schrieb am 20.08.2010, 12:43
... ws passiert dann mit diesen leerstehenden Gebäuden !? - Hätte da ne tolle Idee: daraus Pommes-Buden machen ... :)
Matthias Grombach schrieb am 20.08.2010, 11:54
.."stellt Euch vor, es werden neue "Heime" gebaut und keiner zieht mehr ein....." (...)
So wird es sein! Denn diese Studie ---> www.bi-daheim.de/thema_detail.php?showobject=410 zeigt auf, nur 9 Prozent von über 6200 Befragten können sich vorstellen, den letzten Abschnitt ihres Lebens im Heim zu verbringen. Eine überwiegende Mehrheit will also ambulant Versorgt werden!
Jens Merkel schrieb am 20.08.2010, 09:38
...wenn wir nach dem Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention unter dem Motto "Daheim statt Heim" handeln! stellt Euch vor, es werden neue "Heime" gebaut und keiner zieht mehr ein.....
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