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kobinet-nachrichten
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Sabine Dittmann schrieb am 21.08.2010, 07:25
Gerade bei Schmerzpatienten ist eine sehr schnelle Lösung wichtig. Zwar denke ich, dass man bei Cannabis sehr genau hin schauen sollte. Aber wenn gar nichts anderes hilft, dann kann auch Cannabis eine gute Sache sein. Und zwar bitte nicht nur geduldet von Polizei und Strafverfolgung, sondern auch finanziert von der Krankenkasse. Der Mensch kann doch wohl nichts dafür, dass er andere Medikamente nicht verträgt oder dass sie nicht gut genug wirken. Opiate werden auch von der Krankenkasse übernommen (natürlich nur zur Schmerztherapie), warum also nicht Cannabis?
Ich bin selber Schmerzpatientin und habe erlebt, wie wenig man bei einem starken Schmerz-Schub auf wirksame Medikamente warten kann. Bei mir ging es nur um wenige Stunden. Aber wie unmenschlich ist es, einem Patienten wirksame Medikamente vorzuenthalten bzw. ihn sogar noch zu kriminalisieren. Unterlassene Hilfeleistung!
Auch die Begrenzung der Zulassung auf einzelne Diagnosen führt nicht zum Ziel. Kriterium sollte sein, dass starke, anders nicht therapierbare Schmerzen bestehen. Egal welche Krankheit dahinter steckt. Anträge müssen schnell, aber gründlich geprüft werden. Und dann sollte auch Ruhe sein.
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