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Leserbriefe.

Zu "Finnland stoppt Impfungen mit Pandemrix", 25.08.2010 - 10:31 (zum Artikel).

Gerhard Lichtenauer "Daheim statt Heim" Österreich schrieb am 25.08.2010, 10:44

Der ganz normale Risikowahnsinn

Der ganz normale Risikowahnsinn - Wer trägt das "normalerweise" vernachlässigbare Risiko?

Jahrelang kämpfen viele Eltern behinderter, autistischer oder epilepsiekranker Kinder - oft vergeblich - um "Anerkennung als Impfschaden" für Entschädigungsleistungen, um bessere Unterstützungen realisieren zu können. Das wird aber von den Behörden, geradezu stereotyp, damit abgewiesen, dass Impfungen doch sicher wären und keinerlei Zusammenhang mit den z.T. schwersten neurologischen Erkrankungen bestünde.

Lapidar heißt es aus Finnland zum Schweinegrippe-Impfstoff 'Pandemrix': "Seit der H1N1-Massenimpfung im letzten Herbst und Winter hat sich die Anzahl der Fälle von Narkolepsie bei Kindern von normalerweise drei Fällen jährlich auf mindestens 15 Fälle verfünffacht." Was bedeutet hier "normalerweise" über einen kausalen Zusammenhang, den es laut tausender abweisender Bescheide und Gutachten gar nicht gibt, weil Impfstoffe doch sicher wären?

Ein anderes jüngstes Beispiel aus den USA: ein aktueller Impfstoff gegen die saisonale Grippe scheint bei Kindern eine HÖHERE RATE an Anfallserkrankungen ALS ÜBLICH verursacht zu haben.
Quelle (30.7.2010): www.reuters.com/article/idUSN3019609820100730
Zitat: "... And U.S. officials said they were changing the labeling on a vaccine made by Australia's CSL Ltd (CSL.AX) because it appears to have caused a higher than usual rate of seizures in children."

Es gibt tausende Impfgeschädigte, ohne als solche anerkannt worden zu sein. Einen Vergleich mit dem Contergan-Skandal halte ich für angebracht. Weil sich der Skandal aber auf Jahrzehnte erstreckt und jeder Fall ein einsamer Kampf der Betroffenen gegen die Diktatur der Ignoranz ist, gelingt es der alle Treu und Glauben missachtenden Industrie und ihren politischen Handlangern, die Angelegenheit zu vertuschen. www.bizeps.or.at/news.php?nr=11318#fid12507

Rolf Barthel schrieb am 25.08.2010, 10:18

Pandemrix löst Narkolepsie aus?

In Deutschland wurde auch gegen die so genannte Schweinegrippe geimpft. Weniger als 8 Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix wurden verbraucht. Wie die Landesgesundheitsminister berichteten waren das etwa nur 20 % der sonst üblichen Impfungen bei der normalen Grippe.
Bei Pandemrix wurden gleich zu Beginn der Impfungen viel mehr Nebenwirkungen (Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen und Fieber kann ausgelöst werden) beobachtet, die vor allem den Wirkungsverstärkern angelastet werden.
Daraus ergibt sich m. E., dass einerseits die Ängste vor der Schweinegrippe zur Impfhysterie der Medien und Gesundheitsverantwortlichen und auch zur verstärkten Beobachtung der Nebenwirkungen führte.
Ob nun eine Schutzimpfung mit einem Antigen (Hämagglutinin aus der Oberfläche des Virus) oder die Wirkverstärker eine Krankheit auslösen können, muss untersucht werden.

Narkolepsie ist eine seltene Krankheit. Im geschätzten Mittel sind weniger als 0,05 % der Bevölkerung betroffen; das sind in Deutschland etwas 40.000 Menschen. Diagnostiziert sind davon bisher wahrscheinlich nur 10 % . Leider haben wir kein zentrales Narkolepsie-Register.
Bei der Narkolepsie gehen wir vom Forschungsstand aus, dass Narkolepsie überwiegend eine Autoimmunerkrankung ist. Dann braucht es neben einer Veranlagung, irgendwann eine Hypersomnie bzw. Narkolepsie zu entwickeln, wirklich nur einen auslösenden Botenstoff. Schutzimpfungen haben Botenstoffe, die das Immunsystem zum Reagieren anregen sollen.
Das wirft weitere Fragen auf. Z. B.: Wie wahrscheinlich ist es, eine Narkolepsie zu bekommen? Was kann alles die Autoimmunreaktion auslösen? Das kann doch jeder Infekt und auch jede Schutzimpfung sein? Wer forscht daran?

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