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Gunther H. Schweickert schrieb am 13.09.2010, 18:01
Was die gegenwärtige Landesregierung bewogen hat, Herrn Killewald in dieses Amt zu berufen, weiß ich auch nicht. Dass es darin zuwenig Frauen gebe und in NRW das Landesgleichstellungsgesetz bei der Ernennung in Ämter nicht zu beachten sei, kann so aber nicht stimmen. Möglicherweise ist der Behindertenbeauftragte ein Mann, weil die Ministerpräsidentin eine Frau ist - quasi als Ausgleich ;-) In jedem Fall aber scheint Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen zu sein, dass die 5 Jahre zuvor mit Angelika Gemkow eine Frau den Job gemacht hat.
Christina Fuchs schrieb am 12.09.2010, 17:28
Nicht selbst betroffen,wenig bekannt,soll Norbert Killewald die Belange behinderter Menschen in NRW vertreten. Warum gibt es so wenig Frauen in diesem Amt? Vermutlich ist das Landesgleichstellungsgesetz NRW bei der Ernennung in Ämter nicht zu beachten.
Karin Manzer schrieb am 10.09.2010, 07:06
Schön, nun hat die nordrhein-westfälische Landesregierung nach über vier Monaten nach der Wahl einen Behindertenbeauftragten benannt. Die Frage ist nur, was für einen! Hat man von ihm behindertenpolitisch schon einmal etwas größeres vernommen? Ist er selbst behindert? Das geht weder aus der Biographie noch der Presseerklärung hervor? Kommt er von der Selbsthilfe oder der Wohlfahrt, die Biographie deutet auf das letztere eindeutig hin. Von der Umsetzung der UN-Konvention ist da aber viel die Rede. Wäre es also nicht der logische und erste Schritt gewesen, einem Menschen mit Behinderung den Job zu geben und nicht einem SPD-Mann, der nicht mehr in den Landtag gewählt wurde und bei dem der Dümpel des Versorgungsjobs nicht ganz abgestreift werden kann. Sage mir niemand, dass es in Nordrhein-Westfalen nicht auch engagierte und profilierte behinderte Menschen gibt, die diesen Job ausüben könnten. Wenn nicht im bevölkerungsreichsten Bundesland - wo dann?
Ohne den neuen Mann genauer zu kennen, tun sich mir hier große Zweifel auf, ob hier der Geist der UN-Konvention und der Rhetorik der Beteiligung behinderter Menschen oder parteitaktische Überlegungen im Vordergrund stehen.
Karin Manzer
Dieter Soth schrieb am 08.09.2010, 17:36
Herzlichen Glückwunsch zu dieser spannenden Aufgabe. "Leben ohne Barrieren" -L.o.B.-Deutschland- wünscht einen guten Start und eine glückliche Hand bei allen anstehenden Entscheidungen.
Die räumliche Nähe zu Krefeld und die thematische Nähe zu Ihrem neuen Amt würde mit einem Besuch in einer der umfangreichsten Dauerausstellungen für barrierefreies Bauen und Wohnen bundesweit ein interessantes Zeichen setzen.
Wir laden Sie gerne dazu ein.
Dr. Annette Standop schrieb am 07.09.2010, 22:14
...herzlichen Glückwunsch, Herr Killewald! Die Erwartungen sind hoch, insbesondere nach der Amtszeit Ihrer Vorgängerin, die bahnbrechende Veränderungen durch die Behindertenrechtskonvention schlicht verschlafen hat. Auf gutes Gelingen, und - schauen Sie sich mal in der südlichen Nachbarschaft um, es lohnt sich.
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