Auf dem Rheinsberger Kongress des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe diskutieren Menschen mit Behinderungen noch bis morgen über ihre Rechte, über Selbstbestimmung und das gleichberechtigte Leben in der Gemeinde.
zum Artikel Behindertenrechtskonvention - Was tun?
Altbundespräsident Walter Scheel und Inge Jens, die Ehefrau von Walter Jens, üben nach einem Bericht in der heutigen Heilbronner Stimme massive Kritik an Systemfehlern in der Pflege alter Menschen. Inge Jens versteht nicht, warum sie sich die Demenz ihres Mannes vierteljährlich erneut bestätigen lassen muss. zum Artikel Heftige Kritik an Fehlern in der Altenpflege
Der Berliner Begleitservice für behinderte und ältere Menschen in Bus und Bahn wird seit Monatsbeginn eingeschränkt. "Weder der Verkehrsverbund noch der Senator fühlen sich verantwortlich", berichtet heute die tageszeitung (taz).zum Artikel Behinderte werden behindert
inklusiv! - das Magazin "von uns, mit uns, für uns" ist heute erschienen. Das Titelfoto des Filmemachers Niko von Glasow weist auf das Interview, das Herausgeberin Margit Glasow mit dem Mann geführt hat, der mit "Nobody's perfect" gerade den Siegerfilm für den erstmals von der arbeitsgemeinschaft behinderung & medien vergebenen Preis für Inklusion im Fernsehen geliefert hat.zum Artikel Inklusiv-Magazin erschienen
Am Wochenende wurde in verschiedenen Medien darüber berichtet, dass der langjährig in der Behindertenbewegung aktive hessische Landtagsabgeordnete der Grünen, Dr. Andreas Jürgens, als nächster Beigeordneter des Landeswohlfahrtsverbandes gehandelt wird. Gegenüber den kobinet-nachrichten bestätigte Andreas Jürgens, dass ihn die Fraktion der Grünen in der Verbandsversammlung für diesen Posten vorgeschlagen hat. zum Artikel Landeswohlfahrtsverband Hessen zum Motor der Inlusion machen
Das neu eingerichtete Hamburger Inklusionsbüro soll für mehr
Miteinander in unserer Gesellschaft sorgen. "Hamburg setzt ein deutliches Zeichen zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen", mit diesen Worten kündigte Ingrid Körner, die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, die Einrichtung des Unklusionsbüros an.zum Artikel Hamburg schafft Inklusionsbüro
Gesundheit und Elternassistenz sind Schwerpunkte 2012 des
Netzwerks behinderter Frauen Berlin e. V., deren Vorstandsfrauen und Mitarbeiterinnen auf einer Klausurtagung am Wochenende über Vorhaben ihrer Arbeit beraten haben.
zum Artikel Berliner Netzwerk behinderter Frauen in Klausur
Der in Vettelschoß, im nördlichen Rheinland-Pfalz ansässige, aber mittlerweile bundesweit aktive Verein Leo Jonas e.V. setzt sich für die Inklusion von Anfang an ein und unterstützt mittlerweile viele Eltern, um passgenaue Hilfen für ihre behinderten Kinder zu bekommen. Der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul besuchte den Verein und übergab einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro aus dem Förderprogramm "barrierefrei, inklusiv & fair" der Sparda-Bank.zum Artikel Verein Leo Jonas sorgt für Inklusion von Anfang an
SLANG Radio - Das Radio für ein Barrierefreies Leben feiert heute seinen zweiten Geburtstag. Um 18.00 startete am 5. Februar 2010 Sascha Lang mit der ältesten Sendung im Format - dem "Infopoint".zum Artikel SLANG Radio feiert zweiten Geburtstag
Auf gleich zwei verlegerische Höhepunkte der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) konnte deren neue Pressereferentin jetzt hinweisen. Heidrun Güntzel informierte in DBZ-News über das erste Kamasutra für Blinde und ein Kochbuch für Blinde und Sehende.zum Artikel Verlegerische Höhepunkte
"Einmal Werkstatt, immer Werkstatt" lautet der Titel eines Beitrages der tageszeitung taz, der die derzeitige Situation der Werkstätten für behinderte Menschen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention schildert und aktuelle Entwicklungen in Hamburg aufzeigt. Dort soll dem Bericht zufolge bald das Hamburger Budget für Arbeit eingeführt werden. zum Artikel Einmal Werkstatt, immer Werkstatt
Das nordrhein-westfälische Bündnis "Eine Schule für alle" hat zu einer Unkonferenz über das Thema Inklusion eingeladen, die am 23. und 24. März 2012 in Herne stattfindet. "Die Unkonferenz als kooperative Mitmachkonferenz ist eine breit angelegte Netzwerkveranstaltung vieler Bündnispartner und Aktiver im Themenspektrum Inklusion", so Organisator Michael Baumeister gegenüber kobinet.
zum Artikel Herner Mitmachkonferenz über Inklusion
In einer schriftlichen Stellungnahme hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) heute einen Vorschlag des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zur Verbesserung der Tagespflege als fachlich unzureichend bezeichnet. Der Text weise schwerwiegende fachliche Mängel auf, da Inhalte und Geist der UN-Behindertenrechtskonvention nicht berücksichtigt würden, kritisiert ISL-Vorstandsmitglied Uwe Frevert. zum Artikel Krankenkassen-Papier zur Tagespflege unzureichend
Die erste Ausgabe von inklusiv! ist jetzt im Druck. Das neue Magazin, das Anfang nächster Woche im Rostocker thalmannverlag! erscheint, soll kein spezielles Behindertenmagazin sein, sagt Herausgeberin Margit Glasow heute im kobinet-Interview.
zum Artikel inklusiv! - Neues Magazin im Druck
Seit April 2011 machen barrierefreie Bungalow-Boote die Wasserwege um Berlin und Brandenburg "unsicher". Auf Initiative des Unfallopfer-Hilfswerkes wurden diese Boote mit Rampe und Schiebetür (80 cm) gebaut, so dass Rollstuhlfahrer Schlafzimmer, Bad (150 cm x 204 cm), Küche usw. ohne Probleme nutzen können.zum Artikel Immer mehr Rollstuhlfahrer werden Kapitän
Sachsen-Anhalts Behindertengleichstellungsgesetz liegt jetzt auch in Brailleschrift und als Hörfassung vor. Gefertigt wurden sie auf Initiative des Landesbehindertenbeauftragten von Sachsen-Anhalt Adrian Maerevoet vom Blinden- und Sehbehindertenverband des Landes BSVSA. Adrian Maerevoet und BSVSA-Geschäftführer Wolfgang Bahn haben gestern in Magdeburg an Sozialminister Norbert Bischoff die ersten Exemplare des Gesetzes in Brailleschrift und als Hörfassung übergeben.zum Artikel Gleichstellungsgesetz in Brailleschrift und als Hörfassung
Der deutsche Auslandssender Deutsche Welle richtet sich neu aus. Ein erweitertes Funk- und Fernsehprogramm sowie der Internet-Auftritt präsentieren sich ab 6. Februar mit neuem Gesicht.zum Artikel Deutschlands mediale Visitenkarte
Vom kommenden Sonntag an treffen sich 240 Menschen mit Behinderung aus ganz Deutschland unter dem Motto "Einmischen, Mitmischen, Selbstmachen - Aktiv und mittendrin!" zum Rheinsberger Kongress des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe. Bis zum 8. Februar geht es in 30 Workshops um Rechte, um Selbstbestimmung und um das Leben in der Gemeinde.
zum Artikel Rheinsberger Kongress evangelischer Behindertenhilfe
Während eines Treffens der Landesbehindertenbeauftragten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben diese für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die beiden Bundesländer hätten viel gemeinsam und könnten in der Behindertenpolitik viele Anstöße für Verbesserungen für die Situation von Menschen mit Behinderungen geben, erklärten Gerd Weimer aus Baden-Württemberg und Ottmar Miles-Paul aus Rheinland-Pfalz nach ihrem Treffen im rheinland-pfälzischen Sozialministerium in Mainz.zum Artikel Behindertenbeauftragte arbeiten verstärkt zusammen
In Gefahrensituationen greifen die meisten Menschen einfach zum Telefon, um die Polizei, die Feuerwehr oder einen Krankenwagen zu Hilfe zu rufen. In Europa gibt es seit 1991 den einheitlichen Euronotruf 112, der aus allen europäischen Ländern rund um die Uhr per Telefonanruf erreichbar ist. Für gehörlose Menschen besteht diese Möglichkeit nicht, kritisiert der Deutsche Gehörlosen-Bund und die European Union of the Deaf. Diese fordern einen barrierefreien Notruf für gehörlose BürgerInnen.zum Artikel Notruf 112 - ein Privileg für hörende Menschen?
Am vergangenen Wochenende waren Berg- und Naturfreunde vom Verein Dogxaid, Verein zur Förderung der Mobilität durch
Blinden- und Servicehunde und der Ortsgruppe Pocking vom Deutschen Alpenverein zur vierten gemeinsamen Schneeschuhtour nach Zwiesel aufgebrochen. Mit dabei war diesmal ein Hörfunk und TV Team des Bayerischen Rundfunks.zum Artikel Dogxaid: Gemeinsames Ziel erreichen
Nach einem Erlass des niedersächsischen Kultusministeriums zum gemeinsamen Unterricht erfolgt die Einrichtung von Integrationsklassen auf Antrag der Schule, des Schulelternrates oder des Schulträgers. Der schriftliche Antrag auf die Einrichtung einer Integrationsklasse ist jeweils bis zum 15. Februar des Jahres, in dem die Einrichtung zum Schuljahresbeginn erfolgen soll, zu stellen. Der niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte Karl Finke fordert die Verschiebung der Antragsfrist vom 15. Februar auf den 15. April.zum Artikel Karl Finke: Eilzug Oberschule überholt Bummelzug Inklusion
In einer Tageszeitung ist heute zu lesen, dass ein Milliardär aus Sorge vor einem Linksruck in der Politik bereits 2011 mit einem vorgezogenen Erbgang (?) die Steuern entrichtet hat, die eigentlich erst 2017 fällig gewesen wären (?). Damit träfe ihn eine mögliche Erhöhung der Steuer nicht. Zudem kritisierte er die Bundeskanzlerin, "die den Sozialismus schon mit der Muttermilch eingesaugt" habe.zum Artikel Die zweite Seite der Medaille
Oliver Tolmein kommentiert kritisch Zeitungsberichte über die Geburt des ersten Babys, das nach der nun gesetzlich zugelassenen Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Lübecker Uni-Klinik zur Welt kam ("Einfach süß: Lübecks PID-Baby").zum Artikel Glück mit PID
Knapp 10 Jahre nach seinem Film "Herr Wichmann von der CDU" bringt Andreas Dresen den heute 33-jährigen Abgeordneten im Brandenburger Landtag erneut ins Kino. "Herr Wichmann aus der dritten Reihe" wird auf der 62. Berlinale gezeigt. Das wird zugleich die Weltpremiere von Easy Listen, der neuen Tonspur für Senioren und Hörgeschädigte. zum Artikel Herr Wichmann wieder im Kino
Über eine halbe Million Menschen der Altersgruppe 55 bis 65 finden in Deutschland keine Beschäftigung. Nach Ansicht des Bundesgeschäftsführers des Bundesverbandes Rehabilitation (BDH) Josef Bauer führen die geringen Beschäftigungspotenziale älterer Menschen am Arbeitsmarkt zu einem Rentendesaster.zum Artikel Arbeitsmarkt bleibt Zwei-Klassen-Gesellschaft
Schwerbehinderte Arbeitslose profitieren laut eines Berichts von Report Mainz weniger stark von der anhaltend guten Lage am Arbeitsmarkt. Eine Umfrage des Fernsehmagazins hat ergeben, dass rund die Hälfte der 30 DAX-Unternehmen die vorgeschriebene Beschäftigungsquote von fünf Prozent nicht erreichen.zum Artikel Erholung am Arbeitsmarkt geht an Schwerbehinderten vorbei
Modernisierte Personenbahnhöfe und ausgebaute Bahnstrecken - mit Hilfe von 1,4 Milliarden Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes und 100 Millionen aus eigenen Mitteln hat die Deutsche Bahn in nur drei Jahren ihre Infrastruktur deutlich verbessert.zum Artikel Viele Maßnahmen bei der Bahn dank des Konjunkturprogramms
Michael Gerr, Vorstandmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL), hat heute eine Stellungnahme des Instituts für Sonderpädagogik der Universität Würzburg kritisiert: "Die Sonderpädagogik-Professoren verteidigen die bestehenden ausgrenzenden Sonderschulen, ohne es offen auszusprechen."
zum Artikel Würzburger Sonderpädagogen verteidigen Sondersysteme
Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) setzt große Hoffnungen in den Aktionsplan Integration, der heute auf dem Integrationsgipfel in Berlin verabschiedet werden soll. "Der Aktionsplan enthält sehr konkrete, verbindliche Zielsetzungen, Maßnahmen und Zeiträume", sagte die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration im PHOENIX-Interview. zum Artikel Aktionsplan Integration als Gegengewicht zu Fremdenfeindlichkeit
Das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) richtet am 29. und 30. März eine Tagung zum Thema "UniVision 2020 - Ein Lehrhaus für Alle!" an der Universität Hamburg aus. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine barrierefreie Hochschule gestaltet sein soll, die die Kriterien Barrierefreiheit, Teilhabe, Vielfalt und Gleichstellung erfüllt.zum Artikel Susan Henderson aus den USA zu Gast bei ZeDiS-Tagung in Hamburg
Mit der Auftaktveranstaltung "Eine Mitte für Alle" möchte die Initiative Q8 am 2. Februar einen wichtigen Impuls zur Qualitativen Leitbildentwicklung der Mitte Altona geben. Bei der Veranstaltung im Infozentrum in der Harkortstraße 121 wird sich ab 16.00 Uhr alles um die Entwicklung der sozialen Infrastruktur der Mitte Altona drehen. Dabei soll es vielfältige Anregungen zum Thema Inklusion unter Einbeziehung des Leibildes des Zukunftsplans Altona geben.zum Artikel Eine Mitte für Alle